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Pfarrerin Hannah Becker: „Einen Schlussstrich ziehen, bedeutet Gefahr zu laufen“

Kranzniederlegung am Volkstrauertag

[(c): Stadt Halberstadt/Pressestelle]

Bürgerinnen und Bürger Halberstadts gedachten am Sonntag auf dem Städtischen Friedhof den Opfern der Kriege. Neben dem Stadtratspräsidenten Dr. Volker Bürger und Oberbürgermeister Andreas Henke legten Kreistagspräsident Dr. Michael Haase und Heike Schäffer, stellvertretende Landrätin des Landkreises Harz, sowie Vertreter des Landtages, der Bundeswehr und der Stadtratsfraktionen Kränze an der Gedenksäule auf dem Friedhof Halberstadt nieder. Hannah Becker, Pfarrerin am Cecilienstift Halberstadt, hielt anlässlich des Volkstrauertages nach der Kranzniederlegung eine Rede zum Gedenken, in deren Mittelpunkt sie der Frage nachging, ob es gerechtfertigt sei einen Schlussstrich zu ziehen. „Bezogen auf die Geschichte bedeutet ein Schlussstrich, Gefahr zu laufen, die Gegenwart nach identischen Mustern zu beurteilen.“ Unbegrenzte Willkür, ja Totalität wären möglich, wenn man die Vergangenheit aus den Augen verlöre, so die Pfarrerin mahnend. Die musikalische Umrahmung für die Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertages, der mit einer Gedenkminute endete, übernahm das Jugendblasorchester.

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Stadtratspräsident Dr. Volker Bürger (links) und Halberstadts Oberbürgermeister sowie Vertreter aus Politik, Verbänden und Institutionen legten anlässlich des Volkstrauertages im gemeinsamen Gedenken mit Halberstädter Bürgern Kränze nieder.

(Foto: Ute Huch/Pressestelle/Stadt Halberstadt)

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle / 19.11.2018

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Rede Pfarrerin Hannah Becker zum Volkstrauertag
(c) Stadt Halberstadt, Pressestelle
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© Ute Huch E-Mail

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