Landschaftspark Spiegelsberge

[(c): Stefan Herfurth]

Diese Wandertour ist bestückt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten in den Spiegelsbergen.

Die wären:

  • der Belvederturm
  • der Bismarkturm
  • Eremitage
  • das Jagdschloss und dessen Grotte
  • das Mausoleum



Strecke: 3 km

Dauer: 0:52 h


Wegbeschreibung

Vom Parkplatz an den Spiegelsbergen geht es rechts die Straße hoch.

Von dort aus gelangen wir zum Pfad an dem ein Viehbrunnen steht. Liebevoll wird er von den Halberstädtern "Märchenbrunnen" genannt. Wir wandern daran vorbei, immer geradeaus bis zum Mausoleum. Dabei kommen wir an dem Grünen Schröder vorbei. - 0,3km

Von dort aus geht es weiter am Waldesrand entlang bis zu einer Allee die bergab zum Goldbachtal führt. Danach biegen wir den ersten Pfad links ab und gelangen zum Sowjetischen Ehrenfriedhof. Dieser ist schon von weiten anhand der großen Steintreppe erkennbar.

Wir folgen danach weiter den Hauptweg hindurch durch die Apfelplantagen.

Nach ca. 0,5 km erreichen wir eine Gabelung bei der rechts von uns die Apfelplantage ist und links die Volkswiese. Erkennbar ist diese anhand eines Holzgeländers, welches damals als Anbindungspunkt für Vieh genutzt wurden könnte.

Von dort aus gehen wir links einen kurzen Weg hoch und biegen den nächsten Pfad rechts ab. Diesen wandern wir jedoch nicht lange entlang, da wir gleich den nächsten Pfad wieder links nehmen.

Es geht bergauf bis zum Blankenburger Kopf. Dieser ist die höchste Erhebung in den Spiegeldberge. Dort befindet sich eine Sitzbank mit Tisch.

Hier geht es auf demselben Weg weiter bis zum Bismarckturm Halberstadt. Zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815 – 1898) wurde im März 1907 westlich der historischen Parkanlage Spiegelsberge ein 22 Meter hoher Turm errichtet.
Um heute in den Turm zu gelangen kann man sich einen Schlüssel gegen 20 Euro Pfand beim Kassenhäuschen des Tiergartens ausleihen. Bitte dies vorher organisieren!

Danach wandern wir weiterhin geradeaus den Alleeweg entlang, der uns vorbei an der ehemaligen Teufelsbrücke und einer Bank zur Jahnwiese führt.

Daraufhin biegen wir scharf links ab , steigen die Stufen hinab und erreichen die Eremitage. Hier traf sich unser Dichtervater Gleim oft mit seinem Freund Freiherr von Spiegel zu philosphischen Gesprächen. Wir wandern einmal den Weg direkt durch die Eremitage, um sie  von allen Seiten bestaunen zu können. Danach geht es die Treppe  wieder hoch zum Hauptweg, den wir links folgen.

Von dort aus gelangen wir zum Belvedere Turm. Von dem Punkt aus ist bereits gegenüber das Jagdschloss erkennbar. Der als Belvedere bezeichnete Aussichtsturm entstand um 1782 auf dem höchsten Punkt des Parkes, der Heinrichshöhe. Anlage und Standort lassen vermuten, dass Spiegel diesen Bau ursprünglich als sein Mausoleum gedachte hatte. Im Aufbau und selbst in einzelnen Details erinnert das Belvedere tatsächlich an Grabbauten der Antike.

Es führt ein kleiner Pfad um das Jagdschloss herum, auf der Terrasse des Schlosses.
Der Balkon unserer Stadt :-) Man hat von hier aus einen wunderbaren Blick über Halberstadt.  Im April 1782 wurde zwischen der Saldern´schen und Rochow´schen Grotte das Jagdschlösschen fertig gestellt. Vor-rangiger Anlass für den Bau scheint die Überführung des großen Weinfasses aus dem Gröningener Schloss nach Spiegelsberge gewesen zu sein

Wenn man jedoch lieber das Riesenweinfass besichtigen will,  muss man zum Kellereingang des Jagdschlosses gehen. Allerdings ist dies nur an den Wochenenden möglich.

Berichten zufolge war das Fass zu Zeiten Heinrich Julius auch gefüllt gewesen - es wurden 4500 mit Rheinwein gefüllte Drittelfässer (32/33 Liter Fassungsvermögen) benötigt.

Das im Fasskeller des Jagdschlosses stehende Riesenweinfass ist das älteste erhaltene Riesenweinfass weltweit. Seit 2008 hat dieses Riesenweinfass einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde.

Danach geht es weiter, eine Treppe runter bis links ein Pfad weggeht. Diesen folgen wir an der Schwerinsruh vorbei (ehemaliger Ausblick zu den Klusbergen, bei der heute noch die restlichen Gesteine erkennbar sind) bis zur Schwerinsburg.

Dorthin machen wir einen kleinen Abstecher bis wir den Pfad wieder runter zur Treppe folgen, die wir hinter dem Amtsgarten entlang heruntergehen bis zum Gästehaus Spiegelsberge.

Von dort aus können wir der Straße links wieder zurück zum Parkplatz folgen.

© Anja König E-Mail

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