Halberstädter Berge komplett

[(c): Stefan Herfurth]

Strecke: 21,8 km
Dauer: 5:26 h

Dies ist eine aussichtsreiche Tour, die alle drei Halberstädter Berge abdeckt:

Spiegelsberge:

Jagdschloss Spiegelsberge mit Riesenweinfass
Mausoleum des Freiherr von Spiegel
Eremitage
Bismarckturm Halberstadt

Thekenberge:

Kriegerdenkmal Medingschanze
ehemaliges Landhaus (Ruine)
Gläserner Mönch
Fuchsklippe
Kalte Warte

Klusberge:

Klusfelsen
Fünf Finger Felsen
Fliegerdenkmal


Wegbeschreibung

Der Startpunkt der Tour befindet auf dem Parkplatz an den Spiegelsbergen.

Wir gehen von dort aus links die Straße hoch bis zu einer Treppe. Diese folgen wir bis zu einem Pfad der uns rechts zur Schwerinsburg führt.

Von dort aus geht es weiter geradeaus bis zum Mausoleum. Wenn Spiegel das Belvedere anfänglich als seine Grabstätte vorgesehen hatte, so änderte er spätestens 1783 seine Pläne, denn in diesem Jahr verfügte er testamentarisch, dass seine sterblichen Überreste " in dem Begräbnis auf den Spiegelsbergen" beigesetzt werden sollen und gab den Bau des Mausoleums in Auftrag, welcher vermutlich Ende 1784, also relativ kurz vor Spiegels Tod im Mai 1785, vollendet wurde.

Wir nehmen den Weg um das Mausoleum herum und folgen diesen bergauf bis zur Terrasse vom Jagdschloss. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick über Halberstadt.

Weiter geht es um das Jagdschloss herum. Wer mag, kann sich im Keller des Schlosses das Riesenweinfass angucken. Diese ist aber nur an den Wochenenden möglich.

Ein Pfad führt uns links vom Jagdschloss zum Belvedere Turm. Folgt man diesen weiter gelangt man zur Eremitage. Dort führt ein Weg hindurch, sodass dies von allen Seiten aus bestaunen kann.

Wir biegen nun scharf rechts ab und begeben uns somit von der Jahnwiese an der ehemaligen Teufelsbrücke vorbei zum Bismarckturm. Um in den Turm zu gelangen kann man sich einen Schlüssel gegen 20 Euro Pfand beim Kassenhäuschen des Tiergartens ausleihen. Bitte dies im Vorfeld organisieren.

Dann wandern wir bis zum Blankenburger Kopf. Dieser ist die höchste Erhebung in Spiegeldberge. Dort finden wir auch eine Sitzbank mit Tisch.

Daraufhin geht es bergab bis wir rechts einen kurzen Pfad einschlagen, an dessen Ende wir links abbiegen auf einen neuen Pfad. Diesen wandern wir jedoch nicht lange entlang, da wir gleich den nächsten wieder rechts nehmen.

Nun erreichen wir eine Gabelung bei der rechts von uns die Apfelplantage ist und links die Volkswiese. Erkennbar ist diese anhand eines Holzgeländers, welches damals als Anbindungspunkt für Vieh genutzt wurde.

Wir folgen danach weiter den Hauptweg hindurch durch die Apfelplantagen. – 0,5km

Dabei gehen wir am Waldesrand links entlang am Brockenblick vorbei.

Am Plantagenende wandern wir links weiter auf den Hauptweg und folgen der Karte (kein richtiger Weg vorhanden).

Daraufhin gelangen wir wieder auf einen Hauptweg der direkt an der Mehdingschanze liegt.

Diesen folgen wir weiter bis zu einer Gabelung. Diese mündet links in einen Schotterweg der uns direkt zum Besucherstollen der Gedenkstätte Langenstein Zwieberge führen würde. Wir bleiben jedoch auf den Hauptweg und gehen geradeaus bis zum ehemaligen Landhaus. Heute ist nur noch die Ruine davon erkennbar.

Links führt ein steiler Aufgang (Treppe mit Geländer) zum Gläsernen Mönch hoch. Dort angekommen kann man eine mögliche kurze Verschnaufpause, bei der vom Gläsernen Mönch aus den Dornstein mit Dornsteinfeld betrachten, sowie einen wunderbaren Ausblick über Langenstein genießen kann, einlegen. Stempelkasten vorhanden

Weiter geht es rechts auf einen Weg Richtung Kalte Warte. Auf diesen Weg kann man alte Gesteinstreppen, die in den Boden geschlagen wurden bestaunen.

Von der Kalten Warte geht es geradeaus weiter zur Fuchsklippe. Dort steht auch ein roter Stempelkasten und es befindet sich dort eine Sitzgelegenheit, die wieder einen tollen Ausblick bietet.

Weiter geht es zu den Steinkuhlen. Dieser Trampelpfad geht abseits des Weges und ist leicht bewachsen. Am Besten folgt man dort der Karte weiter zu den Steinkuhlen.

Wenn man daraufhin wieder auf den Wanderweg gelangt geht es rechts am Bergrand entlang zum Krähenhüttenfelsen. Dieser ist leicht versteckt da er hinter der Bank nur durch Klettern erreichbar ist.

Danach geht es rechts kurz auf den Hauptweg weiter um danach einen kleinen Thekenberg Weg links zu folgen. Dieser führt dann runter bis zum Thekenberg. Der Thekenberg ist wie der Krähenhüttenfelsen nur anhand guter Kletterkenntnissen zu erreichen.

Nun geht es einen Trampelpfad entlang durch alten Steinbrüchen hindurch. Am besten folgen Sie hier ebenfalls der Karte.

Dann kommen Sie wieder auf den Hauptweg am Waldesrand der Thekenberge raus. Diesen wandern Sie solange geradeaus bis rechts ein langer Feldweg abzweigt. Er ist schon von weiten erkennbar und führt Sie direkt in die Klusberge. - 2km

Dort angekommen erreichen Sie zuerst einen ehemaligen Flugplatz. Der Zaun davon ist heute noch erkennbar.

Links vom Hauptweg geht ein Schotterweg ab. Dort steht eine Bank. Diesen folgen Sie bis zum Molkenmühlenweg. Sie wandern den Weg entlang bis links ein Pfad abzweigt. Auf diesen halten Sie sich links und gelangen über den Amsberg, wo noch Reste vom Aussichtsturm erkennbar sind, zur Schönen Aussicht.

Wenn Sie den Weg weiter geradeaus wandern, liegt vor Ihnen die Teufelskanzel dort biegen Sie rechts ab und vor Ihnen liegt der Fünf Finger Felsen. Dahinter, ein Stück weiter, gelangen wir zum Klusfelsen. Stempelstelle

Wir folgen den Weg bis zum Ende und nehmen dann den linken Weg. Dort ist zwar eine Schranke, jedoch können wir diese bedenkenlos passieren.

Am Ende des Weges geht links ein Weg am Waldrand der Klusberge entlang. Man gelangt zur Ypsilantiquelle. Diese Quelle zählte einst zu den Naturheiligtümern unserer Vorfahren. Sie spie bis zu l in der Sekunde, hatte also durchaus die Größe eines Baches und wurde hoch verehrt. Heute ist sie versiekt.

Nach der Besichtigung dieser gehen wir weiter auf den links abzweigenden Pfad. Dieser bringt uns geradewegs zum Fliegerdenkmal, wenn wir ihn immer geradeaus folgen. Zwischendurch kommen wir an verschiedenen Rastmöglchkeiten vorbei.

Nach dem Fliegerdenkmal erreichen wir das Schießmeisterhaus, welches am Straßenrand liegt.

Wir folgen der Straße bis zur ehemaligen Sternwarte.

Daraufhin biegen wir auf den Höhlenweg und wandern zu den Tennisplätzen.

Hinter den Tennisplätzen geht links ein schmaler Weg vorbei. Diesen gehen wir aber nur kurz rechts entlang und nehmen gleich den ersten links abzweigenden Pfad. Dieser führt uns dann zu der Pfennighöhle

Wir folgen diesen Weg oberhalb weiter bis zu einem Pferdehof.

Von dort aus gelangen wir rechts auf die Straße zurück zum Parkplatz.

© Anja König E-Mail

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