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Vorweihnachtliches Backen in der Zora

[(c): Zora e.V.]

Am Donnerstag fand der „Interkulturelle Nachmittag“ im Soziokulturellen Zentrum Zora e.V. statt. Bei dem Kooperationsprojekt zwischen dem Unabhängigen Frauenverband Landkreis Harz e.V., dem ASB sowie dem Evangelischen Kirchenkreis und der Zora nahmen rund 40 Kinder und Erwachsene teil. Sie stimmten sich auf die Adventszeit ein und buken Plätzchen, die gemeinsam liebevoll und kunstvoll verziert wurden. Mit reichlicher Ausbeute konnten die fleißigen Bäcker nach Hause gehen - ein Teil der gebackenen Weihnachtsplätzchen wurde zudem für karikative Zwecke gespendet.

Genauso bunt wie das Gebäck war auch die Herkunft der Teilnehmer. Einige der Kinder besuchen regelmäßig das Raue Haus oder die Zora, andere leben mit ihren Familien vorübergehend in der Zentralen Anlaufstelle für Flüchtlinge.


„Unterschiede in der Herkunft sollten nicht als fremd wahrgenommen werden, sondern neugierig machen und Verständnis füreinander wecken.“ betont Esther Malhotra, Leiterin des Soziokulturellen Zentrums. „Integration heißt auch sich einzulassen auf andere Lebensweisen und -konzepte, ohne dass diese gegeneinander ausgespielt werden.“

Mit Coline und Anthony konnten an diesem Nachmittag auch zwei Besucher aus Frankreich begrüßt werden. Im Rahmen des Eurocircle Projekts „Junge Botschafter der Solidarität“, einem Freiwilligendienst der französischen Agentur für Zivildienst sowie des Goethe-Instituts, verbringen die Beiden die kommenden Monate im Harz. Das deutsch-französische Austauschprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, dass transeuropäische Gemeinschaftsgefühl und die Solidarität gegenüber Flüchtlingen zu stärken. Coline und Anthony arbeiten während ihres Aufenthalts mit verschiedenen Akteuren im Bereich der Flüchtlingshilfe zusammen, um die Sensibilisierung in Bezug zur Flüchtlingsproblematik zu fördern und damit einen nachhaltigen Beitrag zur zivilgesellschaftlichen Entwicklung zu leisten.

© Jeannette Schroeder E-Mail

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