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Halberstadts Stadtjäger kann ab sofort aktiv werden

[(c): Stadtmarketing/Öffentlichkeitsarbeit]

Die Stadt Halberstadt konnte wie erhofft eine schnelle Lösung für die Waffenlagerung des Stadtjägers finden, wodurch der hiesige Stadtjäger David Neubert den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Halberstadt nicht mehr nur mit Rat, sondern nun auch mit Tat bei ihren Problemen zur Seite stehen kann.

Doch wofür braucht Halberstadt einen Stadtjäger? Grundlegend ist erst einmal zu erklären:

Wild besiedelt nicht nur Wälder und Felder, sondern auch Städte und Dörfer. Im städtischen Bereich kommt es hierbei aber häufiger zu Berührungspunkten mit Menschen. Dadurch ergeben sich natürlich gelegentlich Probleme, welche eine Lösung in Form eines Rates oder einer Änderung benötigen. Ein Marder auf dem Dachboden, der Waschbär räumt die Mülltonnen aus oder der Fuchs streift durch den Garten und hinterlässt sein Geschäft. Dies ist nicht immer erwünscht und führt daher besonders im städtischen Raum häufig zu Problemen.

Mit David Neubert hat die Stadt eine sach- und fachkundige Person in ihrer Mitte. Er ist im Stadtgebiet Halberstadt und in den Ortsteilen der erste Ansprechpartner für alle Fragen in Sachen Wild, egal ob Marder, Waschbär, Fuchs, Wildschwein oder Reh.

Für den Stadtjäger ist es oberstes Gebot, die Natur und ihre Artenvielfalt zu schützen und die Leute hinsichtlich eines besseren Zusammenlebens mit dem Wild zu beraten. Häufig reichen schon kleine Hinweise aus, um eine dauerhafte Lösung für verschiedene, durch Wild verursachte, Probleme zu finden.

Aber nicht nur Beratung zählt zu den Aufgaben des Stadtjägers. Auch Taten sind unverzichtbar. Hierzu zählen insbesondere der Abbau von Überpopulationen jagdbarer Tierarten, Hegemaßnahmen im Stadtgebiet, Vermeiden, Vergrämen und Fangen von „Wildtieren als Problemwild“ und natürlich die Unterstützung der Polizei und Feuerwehr bei Wildunfällen.

Stadtjäger jagen nur, wenn sie dazu beauftragt werden. Als Stadtjäger unterstützt David Neubert nebenberuflich bei Problemen. Hierbei gilt stets als oberstes Gebot, dass ein Abschuss das allerletzte Mittel der Wahl ist. Viele Probleme lassen sich durch kleine Veränderungen bereits beheben. Als Beispiel sei hier genannt, Löcher in Dächern zu stopfen, wie es das vergangene Jahr bewiesen hat.

Sollte dies alles bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern nicht reichen, können sie sich gerne beraten lassen und ein Angebot einholen.

Stadtverwaltung Halberstadt/Pressestelle/25.02.2021

© Lena Drewes E-Mail

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