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Neuzugang in der Gemäldesammlung

[(c): Susanne Wiermann] ©Susanne Wiermann


Yvonne Strengmann, Leiterin der Halberstädter Fielmann-Filiale, überreichte dem Gleimhaus ein um 1750 von einem unbekannten Künstler gemaltes Gemälde. Das Bild im französischen Stil zeigt eine heitere Gesellschaft, die bei einem Ausflug ins Grüne eine Rast einlegt und dabei Wein trinkt und angeregt plaudert.

Dass die Heiterkeit und das Vergnügen als bildwürdig angesehen wurden, war neu in der Kunst des 18. Jahrhunderts. Zuvor waren sie allenfalls als negatives Beispiel von Eitelkeit, Pflichtvergessenheit und Leichtlebigkeit gemalt worden, nun dagegen als Aufforderung zur Lebensfreude. Das Gemälde entspricht damit dem Geist der scherzhaften Dichtung von Lebensgenuss und Liebesfreunden, mit der Johann Wilhelm Ludwig Gleim in den 1740er Jahren als junger Dichter zum Literaturstar wurde.

Die Fielmann AG engagiert sich im Umweltschutz und sie unterstützt Museen bei Restaurierungen und Erwerbungen. Für das Gleimhaus in Halberstadt ist sie seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner, wenn es darum geht, die Sammlungen um besondere Stücke zu bereichern, wie Direktorin Ute Pott hervorhob. Ohne diese Unterstützung sei die Erwerbung der „Heiteren Gesellschaft“ für eine „vierstellige Summe“ nicht möglich gewesen. Reimar Lacher, Kunsthistoriker im Gleimhaus, freute sich über den Neuzugang in der Gemäldesammlung, der nun für einige Wochen – in guter Gesellschaft – in dem kleinsten Raum von Gleims Freundschaftstempel neben anderen Bildern hängt, deren Erwerb die Fielmann AG finanziert hat.

© Marleen Dressel E-Mail

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