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Kommunikative Ausstellung „DenkRäume“ im Gleimhaus eröffnet

[(c): Gleimhaus]

Bei Café-Haus-Atmosphäre und gut gefülltem Foyer, beginnend mit einem Speed-Gedankenclub zu den „Einflussmöglichkeiten des Einzelnen in der Gesellschaft“ eröffnete Dr. Ute Pott, Direktorin des Gleimhauses, am heutigen Samstag, dem 26. Oktober 2019, die Schau „DenkRäume – aufklärung.mit.machen.

Seit Ende 2017 fanden regelmäßig unter der Federführung von Berit Lacher, Projektleiterin der aktuellen Präsentation, jeden Montag Gedankenclubs und auch –werkstätten statt, in denen man sich zu Themen, die die Halberstädter Gesellschaft interessiert, austauschte. Die eröffnete Ausstellung ist somit Echo und zugleich Fortsetzung des Projekts „aufklärung.mit.machen“.

Mit der Frage nach der Rolle der Museen in der Gegenwart eröffnete auch Léontine Meijer-van Mensch ihren Vortrag. Die gebürtige Niederländerin und international anerkannte Museumsfachfrau war bis vor kurzem am Jüdischen Museum in Berlin und ist seit diesem Jahr Direktorin der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen. „Museen sollten sich stärker öffnen, um den Besucher zum Mitmachen zu motivieren“ so die Referentin. Länder, wie Dänemark oder Holland sind hier Vorreiter. Und gerade im ländlichen Raum kommt den Museen als „Dritter Ort“, als Ort des Zusammenkommens, eine wichtige Aufgabe zu.

Diesem Partizipationsgedanken versucht die Ausstellung Rechnung zu tragen. Sitzecken laden zum Verweilen, zum ins Gespräch kommen, zum Diskutieren ein. Und natürlich können die Besucher auf Klebezetteln „Gedankenspuren“ hinterlassen. Insofern wird die Ausstellung, die am 2. April 2020, dem 301. Geburtstag von Johann Wilhelm Ludwig Gleim, endet, eine andere sein als am Eröffnungstag.

© Jeannette Schroeder E-Mail

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