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Vorträge zur lokalen Geschichte des Schachspiels in Ströbeck

Schachturm Ströbeck [(c): Schachdorf Ströbeck]

Trotz der Brandschäden am Gebäude und der Museumssammlung und dadurch bedingter Schließung des Schachmuseums in Ströbeck soll das Schachmuseum nicht in Vergessenheit geraten.

Im Rahmen des 13. Harzer Kulturwinters finden daher zwei Vorträge zur lokalen Geschichte des Schachspiels an einem alternativen Veranstaltungsort im Schachdorf Ströbeck statt. Der Schachverein Ströbeck und die Grundschule Emanuel-Lasker Ströbeck unterstützen das Museumsteam dabei. Die Schachbegeisterung der Ströbecker zeigt sich in vielen Formen.

Das wird am 8. Februar mit einer Veranstaltung zum Kurierschach bewiesen. Diese mittelalterliche Variante des Schachspiels mit mehr als 32 Figuren spielten die Ströbecker bis ins 19. Jahrhundert. In 2020 soll durch ein Kurier-Lebendschach diese Tradition vor Ort wieder neu aufleben.

Am 15. Februar wird das Ströbecker Notgeld vorgestellt. Zur Inflationszeit (1918-23) bedruckten die Ströbecker ihre Geldscheine mit satirischen Schachbildern und mit Motiven aus ihrer tausendjährigen Schachgeschichte.

Sie sind herzlich zu beiden Veranstaltungen in die Grundschule Ströbeck, Unterere Dorfstraße 287, eingeladen. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 15 Uhr, der Eintritt beträgt 3 Euro.

Presseinformation/Städtisches Museum Halberstadt/05.02.2020

© Annemarie Walker E-Mail

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