Thekenberge bei Langenstein

gläserner_mönch_rundblick_900_px.jpg [(c): Rosi Hutfilz]
  • Schäferhof
  • Schützenplatz
  • Waldhalle
  • Gedenkstätte Langenstein Zwieberge
  • Funktionsgebäude der Gedenkstätte
  • Der Leidensweg
  • Fuchsklippe
  • Der Gläserne Mönch
  • Das Landhaus
  • Alter Schiessstand
  • Verlorenes Wasser

 

Strecke: 10 km
Dauer 2:42 h

Beschreibungen:

Schäferhof
Alter Herrenhof aus der Thüringerzeit ( 5. Jahrhundert ). Später dann als Schäferhof genutzt. Zum Bau wurden wahrscheinlich Steine der Altenburg benutzt. Nach1990 umfassend restauriert.

Schützenplatz
Auf der Streuhobstwiese steht das Schützenhaus. Der Langensteiner Schützenverein wurde 1817 gegründet. Geschossen wurde ursprünglich aus dem Fenster des Schützenhauses auf den Betonsockel.

Waldhalle
Hier stand das Haus des Waldhüters. In den Sommermonaten konnten Wanderer hier einkehren. Für den Waldhüter war es eine zusätzliche Einnahmequelle. Das Objekt besaß einen eigenen Brunnen.
Gedenkstätte Langenstein Zwieberge
1944 sollte die Rüstungsproduktion durch das NS-Regime unter die Thekenberge verlegt werden. Hierfür wurden Häftlinge aus dem KZ Buchenwald geholt. Der Bau der Untertageanlage wurde nicht vollendet. An den unmenschlichen Bedingungen starben ca. 6000 Menschen . Zu Ihrem Gedenken wurde die Gedenkstätte errichtet.

Funktionsgebäude der Gedenkstätte
Sitz der Verwaltung der Gedenkstätte. Im Gebäude finden Veranstaltungen statt. Eeine Ausstellung zur Geschichte des KZ Langenstein Zwieberge kann besichtigt werden.

Der Leidensweg
Auf dem Leidensweg der Häftlinge geht es dann zu den Thekenbergen. Im Berg wurden durch die Häftlinge 13 km Stollen gebaut. Jeden Tag mussten die Häftlinge diesen Weg zur und von der Arbeit zurücklegen.

Fuchsklippe
Sandsteinformation in den Thekenbergen. Es könnte sich um einen alten Kultplatz handeln, von dem der Sternenhimmel beobachtet wurde. Der markante Felseinschnitt könnte mit der Beobachtung des Sonnenstandes im Zusammenhang stehen.

Der Gläserne Mönch
Alte Kultstätte der Urgermanen -  Archäologische Funde deuten darauf hin. Im Volksmund war die Bezeichnung Donarfelsen noch lange gebräuchlich. Der Sage nach sollen ein Mönch und eine Nonne gesündigt haben, die darauf hin zu Stein verwandelt wurden.

Das Landhaus
Ehemalige Ausflugsgaststätte, die bis 1991 betrieben wurde. Zuletzt wurde sie als Ferienlager genutzt. 1944 waren hier die ersten Häftlinge für Langenstein Zwieberge untergebracht.

Alter Schiessstand
Halberstadt war zur Kaiserzeit Garnisonsstadt. Vor dem1. Weltkrieg wurde dieser Schiessstand erbaut. Die im Wald befindlichen Betonelemente lassen die Schiessbahnen erkennen. Nachdem 1. Weltkrieg wurde die Anlage nicht mehr genutzt.

Verlorenes Wasser
Unter den charakteristischen Sandsteinschichten befindet sich auch Muschelkalk. Kalk neigt zur Verkarstung. Beim Verlorenen Wasser handelt es sich um eine Karstquelle . Das Wasser fließt an der Südwestseite des Hoppelberges unter diesem hindurch, tritt hier wieder an die Oberfläche, fließt ca. 500m oberirdisch, um dann in der Nähe des Landhauses wieder zu verschwinden.

© Anja König E-Mail

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