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Naturkundliche Heimatforschung am - Einzigartige Schriftenreihe an Umweltministerin übergeben

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Überaus begeistert äußerte sich Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt, gestern im Städtischen Museum der Stadt Halberstadt. Für sie habe sich ein „Wow-Effekt“ eingestellt, als sie die aktuelle Ausstellung des Heineanums „Kraniche – Vögel des Glücks“ betrat. „Ich bin immer wieder gern hier im Heineanum“, so die Ministerin. Kranich-Rastplätze in Sachsen-Anhalt sei derzeit auch ein Thema, dem man sich mit Nachdruck widme.
Grund ihres Besuches war die Übergabe zweier wissenschaftlicher Arbeiten im Beisein von Halberstadts Oberbürgermeister Andras Henke, Stadtratspräsident Dr. Volker Bürger, Rüdiger Becker, Fachdirektor des Heineanums, sowie seinem Vorgänger Dr. Bernd Nicolai.

Frank-Ulrich Schmidt, Vorsitzender vom Förderkreis für Vogelkunde und Naturschutz am Museum Heineanum e.V., überreichte gemeinsam mit Hans-Urlich Kison, Vorsitzender des botanischen Arbeitskreises, den aktuellen Band 11 der „Abhandlungen und Berichte aus dem Museum Heineanum“. Die Ausgabe enthält unter anderem wissenschaftliche Beiträge über die gefährdeten Ackerwildkräuter, deren Arten deutliche Einbrüche (95 bis 99 Prozent) in ihrer Verbreitung aufweisen, die Harzer Bergwiesen und über das Insektensterben.

Die Schriftenreihe, die vom Förderkreis Heineanum mit großer Unterstützung des botanischen Arbeitskreises herausgegeben wird, widmet sich dem Artenschutz in der Harzregion und darüber hinaus. Hans-Ulrich Kison: „Wir überreichen diesen Band mit einem gewissen Stolz: Wir sind dankbar, dass wir diese Schriftenreihe im Harz haben, denn sie ist inzwischen die einzige ihrer Art, die es noch gibt.“ Er richtet seinen Dank darüber, dass die naturkundliche Heimatforschung der Vereine unter dem Dach des Heineanums möglich ist, auch an den Oberbürgermeister der Stadt.

Die Ministerin zollte den Akteuren „großen Respekt für diese wissenschaftliche Arbeit“. Sie wisse, wie schwer es ist, ein solches Heft aufrecht zu erhalten.

Der 1992 gegründete und heute 250 Mitglieder umfassende Förderkreis ist auch Träger des Rotmilanzentrums des Landes Sachsen-Anhalt mit Sitz in Halberstadt. Martin Kolbe, Leiter des Rotmilanzentrums am Museum Heineanum, übergab an Prof. Dr. Claudia Dalbert den Tätigkeitsberichtes 2018 und Kurzinformationen über die wichtigsten Ergebnisse.

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Frank-Ulrich Schmidt, Vorsitzender vom Förderkreis für Vogelkunde und Naturschutz am Museum Heineanum e.V. (links), und Hans-Urlich Kison, Vorsitzender des botanischen Arbeitskreises, übergaben an Umweltministerin Claudia Dalbert den aktuellen Band der „Abhandlungen und Berichte aus dem Museum Heineanum“. Den Rahmen dafür gab die aktuelle Ausstellung „Kraniche – Vögel des Glücks“, die das Heineanum bis zum 26. Mai in Halberstadt zeigt.

(Foto: Ute Huch/Pressestelle/Stadt Halberstadt) 

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle /14.03.2019

© Ute Huch E-Mail

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