Filmabend zum Internationalen Frauentag

„Hannah Arendt“ regt zu intensivem Austausch an

Mehr als 50 Interessierte sind am Montag, 9. März 2026, der Einladung zum Film- und Gesprächsabend anlässlich des Internationalen Frauentages gefolgt. Im Kinopark Zuckerfabrik in Halberstadt wurde der Film „Hannah Arendt“ gezeigt, der sich mit dem Leben und Wirken der bedeutenden deutsch-jüdischen Philosophin beschäftigt.

Im Mittelpunkt des Films steht Arendts viel diskutiertes Konzept der „Banalität des Bösen“. Ihre Überlegungen zu Verantwortung, Moral und gesellschaftlicher Wachsamkeit sind bis heute aktuell und regen auch Jahrzehnte später zum Nachdenken an. Entsprechend aufmerksam verfolgten die Besucherinnen und Besucher die filmische Auseinandersetzung mit der Denkerin und ihrem berühmten Satz: „Das Böse ist immer nur extrem, aber niemals radikal.“

Im Anschluss an die Vorführung entwickelte sich ein lebendiger Gedankenaustausch. Zahlreiche Gäste nutzten die Gelegenheit, Eindrücke zu teilen, Fragen zu stellen und gemeinsam über die Bedeutung von Arendts Gedanken für die Gegenwart zu diskutieren. Der offene Dialog wurde von den Teilnehmenden als bereichernd empfunden.

Der Film selbst wurde von den Anwesenden sehr positiv aufgenommen. Viele lobten zudem die gelungene Organisation der Veranstaltung, die Raum für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven bot.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Frauenzentrum Lilith, dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), ver.di, dem Landkreis Harz sowie der Stadt Halberstadt statt.

Foto: Stadt Halberstadt / Andrea Schwarzloos

Mehr als 50 Interessierte verfolgten im Kinopark Zuckerfabrik den Film „Hannah Arendt“ und beteiligten sich anschließend an einem lebendigen Gedankenaustausch anlässlich des Internationalen Frauentages

©Stadt Halberstadt, 10.03.2026

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