Schachmuseum

Das über 1000 Jahre alte Schachdorf Ströbeck mit seiner ebenfalls über 1000-jährigen Schachtradition, besitzt das einzige Schachmuseum Deutschlands in öffentlicher Trägerschaft. Ströbeck ist für diese besondere Kulturtradition in aller Welt bekannt. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat Ströbeck daher im Dezember 2016 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Das Schachmuseum wurde 1991 durch das ehrenamtliche Engagement der Ströbecker Bürger gegründet und befand sich zuerst im sogenannten Haus am Schachturm. Im Jahr 2006 zog das Schachmuseum dann in das ehemalige Ströbecker Ratsgebäude am nahegelegenen Schachplatz um, da dieses großzügigere Räumlichkeiten für die stetig wachsende Schachsammlung bot.

Die Schachmuseumssammlung thematisiert hauptsächlich die Schachtradition in Ströbeck mit Exponaten zum Schach im Alltag, zum ortsansässigen Lebendschach-Ensemble und zum im Ort seit 1823 praktizierten Schulschach. Besondere Stücke wie das kunstvolle Kurfürstenschachbrett von 1651 gehören ebenfalls zur Sammlung. 

Am 14. November 2019 kam es zu einem Dachstuhlbrand im Schachmuseum. Glücklicherweise konnte der überwiegende Teil der Exponate gesichert werden. Seitdem ist das Museum jedoch geschlossen und kann bis zu seiner angestrebten Wiedererrichtung 2029 in Form eines Neubaus nicht besucht werden.

Das Schachmuseum wurde deshalb vorübergehend als Wanderausstellung „Schachmuseum Ströbeck on Tour“ zum Ausleihen konzipiert. Alle Informationen zu der ausleihbaren Ausstellung finden Sie auf der dazugehörigen Internetseite des Städtischen Museums: Schachmuseum Ströbeck on tour.

Bei Fragen zum Schachmuseum erreichen Sie uns unter:
In Verantwortung des Städtischen Museums der Stadt Halberstadt
Tel. +49 3941 55 14 78
E-Mail: schachmuseum@halberstadt.de 

Wenn Sie den Wiederaufbau des Schachmuseums unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende auf folgende Bankverbindung der Stadt Halberstadt:

IBAN:                 DE61810520000360126812
BIC:                    NOLADE21HRZ
Institut:              Harzsparkasse
Verwendungszweck: Schachmuseum

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