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Digitalisierung von Unternehmen: Erste regionale Aktionspläne vorgestellt

Es geht vor allem um das Vereinfachen von Verwaltungsprozessen. In Magdeburg trafen sich dazu gestern Vertreter von Ministerien, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, dem Zweckverband Breitband Altmark sowie von regionalen Unternehmen zur Konferenz „KMU digital: Wege in die Zukunft“. Erstmalig wurde der regionale Aktionsplan mit konkreten Vorschlägen von Maßnahmen zum Bürokratieabbau vorgestellt.

Der regionale Aktionsplan umfasst drei Aktionen mit acht Maßnahmen. Diese sollen bis März 2021 umgesetzt werden. Unter anderem befinden sich in der Entwicklungsphase ein Prototyp für die Online-Beantragung im Programm „Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB“. Außerdem  wird ein kurzer Fragenkatalog in drei ausgewählten Programmen für die IB-Internetseite entwickelt. Dadurch sollen Förderinteressenten künftig schnell und einfach  herausfinden, ob sie in diesen Programmen förderfähig sind. Er gilt quasi als ein erster kleiner digitaler Fördercheck. Bei allen Maßnahmen, die momentan entwickelt werden, geht es auch darum, in den Dialog zu treten, um Förderung einfacher, transparenter und automatisierter zu gestalten.

Dies ist auch für die Umsetzung der digitalen Agenda des Landes ein wichtiger Meilenstein. Dazu betont Ines Cieslok, Referatsleiterin Digitale Agenda des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, „ In Sachsen-Anhalts KMU arbeiten viele kreative und innovative Köpfe, die sich den Herausforderungen der digitalen Transformation stellen. Sie wollen wir durch smarte Förderinstrumente unterstützen.“.

Im Rahmen der Konferenz wurde auch der regionale Aktionsplan des EU-Interreg-Projekts SKILLS+ vorgestellt. SKILLS+ fokussiert sich auf die Digitalisierung und Etablierung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen im ländlichen Raum. Um regionale Strategien für die Altmark zu entwickeln und Digitalisierungsprojekte von Unternehmen voranzubringen, wird in der Altmark ein regionales Digitalisierungszentrum eingerichtet.

Hintergrund:
Das im April 2016 gestartete und mit EU-Mitteln geförderte Projekt PURE COSMOS setzt sich für weniger Bürokratie ein und untersucht dabei die Anforderungen an einen digitalen Förderprozess, insbesondere für KMU. Die Investitionsbank ist dabei einer von acht internationalen Partnern neben Vertretern aus Spanien, Italien, Griechenland, Tschechien, Großbritannien, und Ungarn.  Das Projekt  wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und zielt auf die Verbesserung der regionalen Entwicklung durch interregionale, grenzüberschreitende Kooperationen ab.


Quelle:
Investitionsbank Sachsen-Anhalt
Anstalt der Norddeutschen Landesbank Girozentrale
Domplatz 12
39104 Magdeburg
Telefon: 0391 589-1997
Fax: 0391 589-1674

 

 

 

© Jörg Willeke E-Mail

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