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Bußgelder bei Hundekot in der Stadt Halberstadt

Thomas Dittmer, Leiter des Teams Ordnung/Sicherheit: „Viele werden es schon erlebt haben, das „Glück“ an den Schuhen. Allerdings hat es wenig mit Glück zu tun, wenn Hundekot an den Schuhen klebt, weil wieder einmal säumige Hundehalter den Kot ihrer Vierbeiner nicht vom Gehweg entfernt haben. Es ist vielmehr ein ekliges Ärgernis. Dabei sind die Regeln in der Stadt Halberstadt einschließlich der Ortsteile klar.

Hundekot ist durch den Hundeführer unverzüglich nach dem Geschäft des Hundes zu entfernen. Damit dies auch erfolgen kann ist in Halberstadt jeder Hundeführer verpflichtet hierfür entsprechende Utensilien mitzuführen. Geregelt ist dies im § 8 Absatz 2 der Stadtordnung. Auch die Ausrede: „Wo soll ich denn hin mit dem Tütchen?“ kann nicht von dieser Pflicht befreien. Der Hundeführer muss den Beutel solange mitführen bis eine geeignete Entsorgungsmöglichkeit, z.B. ein Abfallbehälter, zur Verfügung steht. Dies kann schon mal bedeuten, dass man den Beutel mit nach Hause nehmen muss, um ihn dort in die Mülltonne zu geben.

Die Pflicht zum Entfernen der Hundehäufchen beschränkt sich dabei nicht nur auf die Gehwege, sondern umfasst auch beispielsweise die Baumscheiben und alle Grünflächen.

Das Nichtentfernen des Hundekotes kann dabei teuer werden.

Das Liegenlassen der Hundehäufchen stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld geahndet. Die Höhe des Bußgeldes richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls.

So ist das Nichtberäumen auf dem Gehweg im Regelfall mit 35 € bedroht. Der Hundekot auf einem Spielplatz schlägt dann schon mit mindestens 100 € zu Buche. Im Wiederholungsfall wird die Geldbuße verdoppelt.

Auch andere Versäumnisse im Zusammenhang mit Hunden können teuer werden. Das unangeleinte Führen eines Hundes auf der Straße kostet 20 €.

Das Nichtmitführen der Hundesteuermarke kann 10 € und das Vergessen der Hundetütchen oder ähnlicher Utensilien ebenfalls 10 € kosten.

Ziel dieser ganzen Maßnahmen ist es, Gefahren und Unannehmlichkeiten, die von Hunden ausgehen soweit wie möglich zu reduzieren und so ein entspanntes Zusammentreffen von Hundehaltern und Nichthundehaltern zu fördern und auf diese Weise den Hund das werden zu lassen, was er sein soll, der beste Freund des Menschen.“

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle /30.11.2020

© Anja König E-Mail

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