BCKategorie 21.09.2015 09:27:53 Uhr

Saldern\'sche Grotte

 Der Wiederaufbau, bzw. die Restauration der 1702 vom Hof- und Regierungsrat von Saldern geschaffene Wasserkunst war Anlass, eine Grotte unterhalb des Jagdschlosses als "Saldern-Ruh" zu bezeichnen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts besaß die Stadt neben den im Haus gelegenen Kellerbrunnen drei verschiedene Wasserleitsysteme.

Es gab die Gröperkunst, die sogenannte Ströbecker Wasserleitung und die privat finanzierte Saldernsche Wasserkunst. Ein Pferd setzte über ein Tretrad zwei Pumpen in Bewegung, diese hoben das Holtemmenwasser in ein hölzernes Röhrensystem und führten es vom Bullerloch aus zu 36 Interessenten.

Die Nutznießer dieser Kunst mußten den Unterhalt der Anlage bestreiten, auch die Leitung selbst, aus Holzröhren bestehend, mußte ständig unterhalten werden. 1809 wurde die Wasserkunst aus Verfallsgründen außer Betrieb genommen und 1817 wurde die Saldernsche und die Gröperkunst erneut überarbeitet und das Röhrensystem zusammengelegt und von einem städtischen Kunstmüller unterhalten - die erste städtische Wasserleitung.

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