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Die Stadt Halberstadt und der Verein Halberstädter Berge e.V. sind die Gewinner des 25. Umweltpreises Sachsen-Anhalt

[(c): Stadt Halberstadt, Pressestelle]

Unter dem Motto "Orientierung geben und Perspektiven schaffen!" suchte die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt (SUNK) auch in diesem Jahr wieder nach herausragenden und beispielhaften Wettbewerbsbeiträgen zum Umwelt-, Natur- und Klimaschutz.

Im Jubiläumsjahr 2021 lag der Fokus auf besonders beständigen Projekten und Aktivitäten. 65 Wettbewerbsbeiträge für den Umweltpreis Sachsen-Anhalt 2021 gingen bis zum Bewerbungsschluss bei der SUNK ein.

 

Oberbürgermeister Daniel Szarata und Katja Klein vom Verein Halberstädter Berge erhielten am 14. Juli in Magdeburg aus den Händen von Umweltministerin, Prof. Dr. Claudia Dalbert, sowie des Vorstandsvorsitzenden, Dr. Willy Boß, und der Geschäftsführerin, Dr. Nele Herkt, von der SUNK den 1. Hauptpreis.

Seit 2018 setzt sich die Stadtverwaltung Halberstadt gemeinsam mit dem Halberstädter Berge e. V. für die um 1885 in der Region entstandene Apfelsorte "Halberstädter Jungfernapfel" ein. In regelmäßigen Aktionen wird gemeinsam gepflanzt, mit Reisern der deutschen Genbank veredelt, die Streuobstwiese gepflegt, Anpflanzungen bewässert, Nistkästen mit den jungen Ornithologen des Museums Heineanum aufgehängt sowie öffentliche Schnittkurse durchgeführt. In Planung ist es, Apfeltage anzubieten. Durch die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern können somit langjährige Erfahrungen und wichtiges Fachwissen weitergegeben werden. Dies soll die alte, regionale Sorte vor dem Aussterben bewahren. Neben dem einzigartigen Geschmack hat der Halberstädter Jungfernapfel auch den Vorteil, dass die Bäume in Bezug auf den Klimawandel äußerst robust und erstaunlich trockenheitstolerant sind. Ganz getreu nach einem Zitat aus einem Comic von Donald Duck aus dem Jahr 1957 und dem Motto der Bewerbung "Wer keine weiche Birne hat, kauft harte Äpfel aus Halberstadt".

In der Begründung für den Umweltpreis des Jahres 2021, dotiert mit einem Preisgeld von 4.000 EURO, heißt es, dass der ganzheitliche Ansatz von Umweltbildung, Regionalität, Biotop-, Insekten- und Vogelschutz die Jury besonders überzeugte.

Oberbürgermeister Daniel Szarata: „Zusammen mit der Stadtverwaltung und den Halberstädter Berge e.V. haben wir eine ganz besondere Auszeichnung erhalten. Der Preis wurde in diesem Jahr unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit vergeben. Wie Ministerin Dalbert sagte: „Den Beteiligten geht es nicht um den täglichen Applaus, sie wollen etwas Bleibendes schaffen.“ Ich weiß, dass dieser Preis deswegen auch überraschend kam, umso mehr ist er verdient. Hier kann ganz Halberstadt stolz darauf sein, der Umweltpreis des Landes Sachsen-Anhalt ist beste Werbung für Umwelt, Klima, Nachhaltigkeit und unsere Stadt.

Stadt Halberstadt, Pressestelle/ 16.07.2021

© Jeannette Schroeder E-Mail

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