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„Demokratie lebt vom Mitmachen“ – Oberbürgermeister dankt Wahlhelferinnen und Wahlhelfern

Rund 70 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die zur Landtagswahl Anfang September in den Lokalen ehrenamtlich im Einsatz waren, waren der Einladung von Oberbürgermeister Daniel Szarata gefolgt. ©Pressestelle/Sabrina Krug

Rund 170 Ehrenamtliche waren bei der Landtagswahl in Halberstadt und den Ortsteilen im Einsatz

Festliche Atmosphäre im Festsaal des Rathauses: Stehtische mit Blumenschmuck, angeregte Gespräche und viele zufriedene Gesichter prägten am Donnerstag den Empfang, zu dem Oberbürgermeister Daniel Szarata die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer der jüngsten Landtagswahl eingeladen hatte. Rund 70 Ehrenamtliche waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit, in geselliger Runde noch einmal miteinander und mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch zu kommen.

„Eine Wahl funktioniert nicht von allein. Sie braucht Menschen, die sich engagieren, Verantwortung übernehmen und ihre Zeit zur Verfügung stellen“, betonte Szarata in seiner Ansprache. Insgesamt waren bei der Landtagswahl in Halberstadt und den Ortsteilen rund 170 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz. In zwei Schichten sorgten sie für einen reibungslosen Ablauf, bei der anschließenden Auszählung waren am Abend dann alle gemeinsam wieder in den Lokalen gefordert.

Als kleines Dankeschön hatte die Stadt für die Ehrenamtlichen eine besonders kreative „Nervennahrung“ vorbereitet: Auf der süßen Überraschung stand schlicht und herzlich: „Du bist ein wichtiger Teil unserer Stadt!“ Damit wollte die Stadt nicht nur den Einsatz bei der Wahl würdigen, sondern auch zeigen, wie sehr das ehrenamtliche Engagement geschätzt wird.

Die Idee für den gemeinsamen Dankesabend war übrigens nach einer früheren Wahl aufgekommen. Eine Wahlhelferin hatte den Oberbürgermeister damals darauf angesprochen, wie schön es doch wäre, wenn sich alle Beteiligten nach einer Wahl noch einmal bei einem Glas Sekt treffen könnten, um sich auszutauschen. „Diese Anregung habe ich mir gern zu Herzen genommen“, sagte Szarata. Und das kam an.

Wie wichtig eine gute Vorbereitung für einen reibungslosen Wahltag ist, betonten Susanne Maiwald und Susann Bley. Beide waren im Wahlbüro der Goetheschule im Einsatz. Maiwald zählt seit 14 Jahren Stimmen aus, Susann Bley seit sechs Jahren. Als ehrenamtliche Wahlhelferinnen lobten die beiden Frauen ausdrücklich die professionelle Vorbereitung durch die Stadtverwaltung. Vom Siegel über die Gestaltung der Räume bis zu den Materialien für die Auszählung sei alles vollständig vorhanden und gut vorbereitet gewesen. „Nicht nur das hat alles gepasst, auch unser Team war super. Allein in unserem Wahllokal lag die Wahlbeteiligung bei 80 Prozent“, berichtet Maiwald, die vor Ort gemeinsam mit sieben weiteren Helfern für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Insgesamt waren in den Räumen der Goetheschule an jenem Wahlsonntag 1121 Stimmen abgegeben worden.

Auch bei der Antwort auf die Frage, warum sie sich immer wieder ehrenamtlich als Wahlhelfer aufstellen lassen würden, sind sich beide einig: „Man leistet seinen Beitrag für die Gemeinschaft und gibt etwas zurück.“ Demokratie lebe schließlich vom Mitmachen aller. Für beide steht deshalb bereits fest: Auch bei der nächsten Wahl sind sie wieder mit dabei.

Mit Blick auf zukünftige Wahlen, äußerte Oberbürgermeister Szarata die Hoffnung, dass die bewährten Ehrenamtlichen wieder mit von der Partie sein werden. „Auf unsere Wahlhelferinnen und Wahlhelfer können wir uns verlassen und zählen“, betonte er. Auch die in diesem Jahr erstmals in den Lokalen wahrgenommene Präsenz von Wahlbeobachtern wurde angesprochen. Szarata stellte klar, dass Wahlbeobachter zu einer demokratischen Wahl selbstverständlich dazu gehören. Zugleich dürfe dadurch aber nicht der Eindruck entstehen, dass ohne ihre Anwesenheit Manipulationen oder Betrug an der Wahlurne zu erwarten seien. Entscheidend bleibe, dass die Wahlen vor Ort von Menschen durchgeführt werden, die ihre Aufgabe verantwortungsvoll und gewissenhaft wahrnehmen.

Der Nachmittag im Rathaus war damit vor allem eines: ein herzliches Dankeschön an diejenigen, die ihre Freizeit für die Gesellschaft investieren, Verantwortung übernehmen und damit einen wichtigen Beitrag zum Funktionieren der Demokratie leisten.

 

© Stadt Halberstadt, 28.09.2026

Fotos: Pressestelle/Sabrina Krug

© Marie Liebe E-Mail

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