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Zukunftsforscher und Zukunftswerkstatt im Gleimhaus

[(c): Thomas Peters]

Am Mittwoch, dem 13. November, um 19.30 Uhr, erörtert Harald Welzer im Gleimhaus die Frage „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ Welzer ist einer der renommiertesten Zukunftsforscher. Er ist Mitbegründer und Direktor der „Futurzwei. Stiftung Zukunftsfähigkeit“. Deren Aufgabe ist es, Visionen und Initiativen zu bündeln, die innerhalb einer gegenwärtig nicht-nachhaltigen Gesellschaft beginnen, etwas anders zu machen und Handlungsspielräume zu nutzen. Welzer ist ebenso Soziologe wie Sozialpsychologe und ein Experte kulturwissenschaftlicher Klimafolgenforschung.

Als soziale und kulturelle Folge der Klimaveränderung drohe demnach zunehmend Gewalt zur Konfliktlösung zur Anwendung zu kommen. Welzer zeigt die Grundprobleme des Lebensstils der westlichen Welt auf, setzt den Prinzipien Wachstum und Besitz Glück und Zukunftstauglichkeit entgegen und weist dabei dem Einzelnen eine entscheidende Verantwortung zu. In seinen Forschungen und Ansichten ist Welzer Realist, Optimist und Utopist zugleich.

Die Probleme um die Zukunft werden vorab formuliert und erörtert in einer außerplanmäßigen Gedanken-Werkstatt zu Zukunftsfragen am Montag, dem 11. November, um 19 Uhr, im Gleimhaus, in der auch Welzers Ideen und sein Wirken vorgestellt werden. Beide Veranstaltungen stehen im Rahmen des Programms „aufklärung.mit.machen“, zu dem auch die gegenwärtige Sonderausstellung „DenkRäume“ gehört.

© Danny Keil E-Mail

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