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„Wolfsburg und Halberstadt haben einen kleinen Teil der Geschichte mitgestaltet“

[(c): Stadt Halberstadt/Pressestelle]

„Wolfsburg und Halberstadt haben einen kleinen Teil der Geschichte mitgestaltet“, sagte Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs am vergangenen Wochenende.

Am 24. Oktober 1989 noch vor der Grenzöffnung und vor der Wiedervereinigung besiegelten die Städte Wolfsburg und Halberstadt einen Städtepartnerschaftsvertrag und damit eine Partnerschaft, die bis heute aktiv gelebt wird. Der 30. Jahrestag dieser Beziehung gab Anlass zum Feiern und auch zum Zurückblicken auf die vielen Aktivitäten und Begegnungen zwischen Bürgern und Vereinen beider Städte in den vergangenen Jahren.

 

Anlässlich dieses besonderen Jubiläums fand am Samstagvormittag eine Festveranstaltung in der Bürgerhalle in Wolfsburg statt. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur beider Städte nahmen daran teil.

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs erinnerte an erste Kontakte im Jahr 1989 als er selbst noch Jugendamtsleiter war. Die ersten Jahre der Partnerschaft waren geprägt durch die Unterstützung beim Verwaltungsaufbau. Und er ging noch einen Schritt weiter zurück, auf das Jahr 1987, in dem es bereits Begegnungen beider Städte gegeben habe, damals noch als Beitrag zur Friedens- und Entspannungspolitik. So gehörte der Delegation aus Halberstadt auch Günter Röhnisch an, damaliger stellvertretender Bürgermeister, der die Gruppe für die Gestaltung dieser Beziehungen geleitet hatte.

Es habe im Laufe der 30 Jahre sehr viele Begegnungen gegeben, womöglich mehr als mit jeder anderen Partnerstadt von Wolfsburg, schätzte Mohrs ein und unterstrich in seiner Begrüßungsrede: „Diese Partnerschaft, die lebt.“ Er verwies unter anderem auf die aktuelle Ausstellung „In der Stadt“ der beiden Fotoclubs Wolfsburg und Halberstadt, die ebenfalls seit Jahren enge Kontakte pflegen. Die Fotoschau, zu der der Vorsitzende des 1983 gegründeten Fotoclubs Wolfsburg sprach, war mehrere Wochen in der Bürgerhalle Wolfsburg zu sehen und wird ab 9. November im Städtischen Museum Halberstadt gezeigt.

„Unsere Aufgabe ist es, die nachwachsenden Generationen von der Bedeutung unserer Partnerschaft zu überzeugen, damit sie diese Verbindung pflegen“, hob Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke hervor, der ebenso wie sein Amtskollege sehr positiv auf dieses Städtebündnis blickte. Als Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit überreichte Andreas Henke an Klaus Mohrs mit Blick auf die mehr als 1000jährige Schachtradition Halberstadts und seines Ortsteils „Schachdorf Ströbeck“ ein ganz besonderes Gastgeschenk: Ein Schachspiel, in dem die Springer durch Wölfe als Symbol für die Volkswagenstadt und die schwergewichtigen Türme durch die Halberstädter Martinikirche ersetzt worden sind. Im „Gegenzug“ schenkte Klaus Mohrs der Stadt Halberstadt eine künstlerisch ansprechende Fotocollage mit den wichtigsten Bauwerken der Stadt Wolfsburg.

Musikalisch begleitet wurde die Festveranstaltung durch Musikschüler der Partnerstädte: Die Cellogruppe der Musikschule Harz unter der Leitung von Anke Treulieb und das Klarinettenquartett der Musikschule Wolfsburg unter der Leitung von Gennadiy Margulis. Für die musikalischen Darbietungen gab es langanhaltenden Applaus.

Foto:
Anlässlich der 30jährigen Städtepartnerschaft zwischen Halberstadt und Wolfsburg wurden Geschenke ausgetauscht: Die Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Andreas Henke sowie Halberstadts Stadtratspräsident Dr. Volker Bürger (v.li.n.re.). (Foto: Ute Huch/Pressereferentin/Stadt Halberstadt)

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle /28.10.2019

 

Symbol Beschreibung Größe
Ansprache Oberbürgermeister Klaus Mohrs, Stadt Wolfsburg
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Ansprache des Oberbürgermeisters Andreas Henke, Stadt Halberstadt
0.3 MB

© Ute Huch E-Mail

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