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Wohngruppe „Kompass“ im Arbeitseinsatz am Springbrunnen Schützenstraße – OB Henke bedankt sich

[(c): Stadtverwaltung Halberstadt]

Am Donnerstag (16. Juli 2020) fand ein Arbeits- und Reparatureinsatz am Springbrunnen Schützenstraße/Ecke Breiter Weg statt. Der Brunnen ist seit Jahren nicht mehr in Betrieb, wird illegal als Müllablageplatz genutzt, und die davorstehenden Bänke wurden demoliert.

Die Idee, dort einen Arbeitseinsatz zu starten, stammt von der Wohngruppe „Kompass“ (zwölf Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren) des „Paritätischen“, PSW GmbH, Sozialwerk Kinder- und Jugendhilfe in der Gröperstraße 67-68 in Halberstadt. Dazu gibt es eine Vorgeschichte: Der Ortsvorstand DieLinke Halberstadt übergab der Wohngruppe, in der zumeist psychisch belastete und traumatisierte Jugendliche betreut werden, eine Spende in Höhe von 350 Euro.  Der Erlös stammt aus dem Kartoffelpufferverkauf auf den Weihnachtshöfen.

Die Wohngruppe „Kompass“ und deren Einrichtungsleiterin Isabelle Bunk hatten sich überlegt, von diesem Geld Material wie Bretter, Schrauben und Farbe für die Reparatur der Bänke am Springbrunnen Schützenstraße zu kaufen, um sie dann selbst zu reparieren.

Gleichzeitig hat die Stadt diesen Arbeitseinsatz am Donnerstag genutzt und durch den Stadt- und Landschaftspflegebetrieb (Stala) und die Abwassergesellschaft GmbH (AWH) das Brunnenbecken säubern und das angesammelte Regenwasser abpumpen lassen. So waren am Donnerstag Mitarbeiter des Stala und der AWH mit großem Gewerk und Maschinen im Einsatz und holten Unmengen von Müll aus dem Brunnenbecken.

Parallel haben die Kinder und Jugendlichen der Wohngruppe drei Bänke in der Grünanlage am Springbrunnen repariert, zerschlissene und beschädigte Bretter durch neue Holzbretter ausgetauscht, montiert und gestrichen. Auch Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke war vor Ort und hat sich ein Bild von der Aktion gemacht und sich bei der Wohngruppe „Kompass“, beim Stala und bei der AWH bedankt.

Im Ergebnis eines Gespräches mit Einrichtungsleiterin Isabelle Bunk stellte sich heraus, dass für die Verkehrserziehung, die regelmäßig mit den Kindern und Jugendlichen durchgeführt wird, dringend Fahrräder benötigt werden. Oberbürgermeister Andreas Henke hat der Wohngruppe seine Unterstützung zugesagt und möchte auf diesem Wege die Halberstädter Bürgerinnen und Bürger, die vielleicht ein Fahrrad übrighaben, bitten, diese der Wohngruppe zu überlassen bzw. zu schenken. Wer dazu beitragen möchte, diesen Wunsch zu erfüllen, kann sich an den „Paritätischen“ unter der Telefonnummer 0394/ 5688181 wenden.

Auch Geldspenden wären hilfreich. Diese können auf folgendes Spendenkonto der Stadt überwiesen werden:

Harzsparkasse
IBAN: DE61 8105 2000 0360 1268 12
BIC: NOLADE21HRZ
Spendenzweck: „Fahrradspende für Wohngruppe Kompass“

Der Spendenzweck ist unbedingt anzugeben.

Am heutigen Freitag befüllt die AWH das Brunnenbecken mit frischem Wasser, um dann zu schauen, ob es undichte Stellen gibt. Die Springbrunnen-Anlage an sich kann noch nicht wieder in Betrieb genommen werden, da hier noch Prüfungen hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit ausstehen. 

 

Bildunterschrift 2:
Jugendliche der Wohngruppe „Kompass“ des „Paritätischen“ reparieren die Bänke am Springbrunnen Schützenstraße/Ecke Breiter Weg. Sie beplanken, montieren und streichen.

Bildunterschrift 1:
Stala und AWH sind mit großem Gewerk und Maschinen am Springbrunnen Schützenstraße/Ecke Breiter Weg im Einsatz. Dabei werden Unmengen von Müll aus dem Brunnenbecken geholt und das angesammelte Regenwasser abgepumpt.

(Fotos: Stadtverwaltung Halberstadt)

 

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle /17.07.2020

© Erik Hans Herrmann Meichler E-Mail

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