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„Unsichtbare Genies“ - Schachcomputer

[(c): Archiv Schachmuseum]

Das Schachmuseum stellt bei Kaffee und Kuchen am 9. und 16. Februar, jeweils um 15:00 Uhr, im Rahmen des Harzer KulturWinters des Harzer Tourismusverbandes wieder interessante Schachgeschichten vor. 

Den Auftakt macht am 9. Februar eine Spurensuche nach den „unsichtbaren Genies“, die in intelligenten Schachbrettern verborgen sind. Schon in Mittelalter wurde von magischen Schachspielen erzählt, die von unsichtbarer Hand geführt wurden und nur die besten konnten sie besiegen. Weniger magisch und rein menschlich waren im 17. und 18. Jahrhundert die versteckten Schachmeister im inneren des berühmten mechanischen Schachtürken von Baron Wolfgang von Kempelen. Heute verbergen sich hinter den Schachcomputern geniale Programmierer.

Der Vortrag gibt einen Ausblick auf die nächste Sonderausstellung des Schachmuseums, welche ab Mai die Entwicklung von intelligenten Schachmaschinen zeigt, von der Idee im Mittelalter bis zur Turnierpraxis im 21. Jahrhundert.

Am 16. Februar folgt ein Vortrag auf den alle Lebendschachfreunde schon lange gewartet haben, denn im letzten Jahr musste er krankheitsbedingt abgesagt werden. Doch nun wird Renate Krosch, die intensiv die Ströbecker Geschichte erforscht, in neuer Frische die Vielfalt der Schachkostüme des Ströbecker Lebendschachensembles seit 1908 vorstellen. Wie sahen sie aus? Wo wurden sie angefertigt? Welche Hintergründe gab es? Viele Ströbecker und auch Einwohner aus den Nachbardörfern werden sich auf den historischen Fotos wiedererkennen. Es soll in Erinnerungen geschwelgt werden. Die Bürger sind aufgerufen, durch eigene Bilder die Veranstaltung zu bereichern.

Anmeldung bis 7. bzw. 14. Februar erforderlich!

Preis: 3 € p.P.

Infos: Schachmuseum Ströbeck, Tel. 039427 9 98 50,

schachmuseum@halberstadt.de , www.schachmuseum-stroebeck.de

 

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle /29.01.2019

© Nicola Westphal E-Mail

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