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Unerwartete Holzschäden bei Gleimhaus-Sanierung

[(c): Stadt Halberstadt/Pressestelle]

Seit einigen Wochen laufen die Bauarbeiten am Gleimhaus-Altbau. Dabei geht es um die Sanierung der historischen Fassade hofseitig und um die Fundamenttrockenlegung an der Außenseite. Die Gesamtinvestition für die Baumaßnahme beträgt rd. 50.000 Euro (davon 35.000 Euro aus dem Programm Stadtumbau Ost und 15.000 Euro aus Ausgleichsbeiträgen). Oberbürgermeister Andreas Henke unterstrich die Notwendigkeit der Sanierungsmaßnahme an diesem bedeutenden Museum Halberstadts – Museum der deutschen Aufklärung. Er verwies darauf, dass dies eine von derzeit vielen Baustellen in unserer Stadt sei.

Der Fachwerkbau stammt aus dem 16. Jahrhundert. 1862 wurde das Literaturmuseum eingerichtet, und 1994 kam der moderne Erweiterungsbau, der erste Museumsneubau nach der Wende in den neuen Bundesländern, hinzu.

Hochbauamtsleiter Jörg Wolansky informierte darüber, dass man während der Arbeiten schwere Holzschäden entdeckt habe und durch Feuchtigkeit Statikprobleme aufgetreten seien. Aus diesem Grund habe man einen Holzgutachter und einen Statiker hinzuziehen müssen. „50 bis 60 Prozent der Gefache müssen ausgewechselt werden. Ursprünglich ging es nur um Putz- und Malerarbeiten“, so der Fachmann weiter. Dadurch seien nicht nur die geplanten Kosten in Höhe von 35.000 Euro auf 50.000 Euro gestiegen, sondern auch der Fertigstellungstermin habe sich von Juli auf September 2020 verschoben.

Nun bekommt der Altbau noch eine neue Eingangstür und der Treppenaufgang, der sich über die Jahre verschoben hat, wird neu gerichtet. Alle Holzbauarbeiten führt die Tischlerei Adams GmbH & Co. KG aus Ströbeck aus. Die Mauerwerkssanierung liegt in den Händen der HBS Holz- Bautenschutz und Sanierungs GmbH Schönebeck.

Bildunterschrift:  

Siegfried Saage (rechts) und Frank Ziegler von der HBS GmbH Schönebeck arbeiten an der historischen Fassade des Gleimhaus-Altbaus im Innenhof. Auf Grund unvorhergesehener Holzschäden müssen ganze Gefache herausgenommen und erneuert werden.

(Foto: Stadt Halberstadt/Pressestelle/Ute Huch)

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle /13.07.2020

© Ute Huch E-Mail

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