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Theaterstück "Borders" von Bewohnern der ZASt feiert Premiere in der Zora

[(c): Zora e.V.]

Tasten in der Dunkelheit, leuchtende Pfade ins Unbekannte, Anrufungen gegen die Grenzen in unseren Köpfen und beschwörende Musik, die kreative Spielräume schafft wo Aussichtslosigkeit herrscht – in dem Theaterstück „Borders“ haben iranische, kurdische, westafrikanische und afghanische Bewohner der ZASt Halberstadt ihre Alltags- und Fluchterfahrungen verarbeitet. In Eigeninitiative haben sie die kreativen Potentiale von Musik, Theater und Malerei zu einem selbst organisierten Stück zusammengefügt. Ziel war es, Theater als Diskussionsgrundlage über die Präsenz von Geflüchteten in Sachsen-Anhalt zu nutzen und die künstlerischen Talente von Geflüchteten sichtbar und hörbar zu machen.

 

Unter Leitung von Hassan Khalaj Yal Abadi, Reza Nawabi, Majid Maghareh und Dr. Eckehard Pistrick wird "Borders" am Samstag, den 15. Dezember 2018 um 19 Uhr im Soziokulturellen Zentrum Zora e.V. aufgeführt. Unterstützt wird das Theaterprojekt von der Caritas, Dekanat Halberstadt und der Robert Bosch Stiftung.

Das Stück wurde vom Theaterregisseur Majid Maghareh vor Ort mit Amateurschauspielern erarbeitet und von der Malerin Farnaz Ali Pourbeheshti visuell begleitet. Als niedrigschwelliges Kulturangebot soll das Theater in der ZASt dauerhaft angeboten werden und möglichst viele Flüchtlinge in integrative Kulturarbeit einbinden. Getragen wird das Stück vor allem durch nicht-sprachliche Ausdrucksformen wie "body language", Tanz und einzelne Musiknummern. Neben der Wirkung nach außen soll das Stück auch seine kunsttherapeutische Wirkung für die Bewohner selbst entfalten.

Im Anschluss an das Theaterstück findet eine Open Jam Session statt, bei der Einheimische herzlich eingeladen sind, gemeinsam mit Geflüchteten Musik zu machen.

© Jeannette Schroeder E-Mail

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