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Städtisches Museum modernisiert seine Dauerausstellung

[(c): Stadt Halberstadt/ Pressestelle]

Das Team des Städtischen Museums hat die vergangenen Monate des coronabedingten Lockdowns genutzt, um mit der Modernisierung des archäologischen Teils der Dauerausstellung zu beginnen. Den Anfang macht eine Vitrine im Obergeschoss, die die Ausgrabungen des Städtischen Museums in den 1990er Jahren zum Thema hat. Hintergrund ist die Neubebauung des Stadtzentrums an Holz- und Fischmarkt sowie die Neugestaltung des Domplatzes. Die dabei gesicherten Funde sollen nun in ihrem historischen Kontext neu präsentiert werden.

Um die Gestaltung der Vitrinen zu erneuern, wurden nicht nur neue Grafiken erstellt, wie z. B. ein großformatiger Plan, auf dem sämtliche Ausgrabungsergebnisse der 1990er Jahre vor dem Hintergrund der Vorkriegsbebauung zu sehen sind, sondern auch bisher noch nie gezeigte Objekte ausgewählt. Bemerkenswert ist hierbei, dass durch diese zum Teil einmaligen Funde an so zentraler Stelle – sozusagen am uralten Herz der Stadt – Halberstadt eine wichtige Stellung innerhalb der Stadtarchäologie über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus einnimmt. Tobias Schoo, Mitarbeiter des Sammlungsbereichs Archäologie, der die Neupräsentation gestaltet hat, zeigt begeistert die überarbeitete Dauerausstellung.

Das Museum ist für Besucher*innen geöffnet, auch an den Osterfeiertagen. Es ist erforderlich, den Museumsbesuch telefonisch unter 03941 551474 für ein Zeitfenster anzumelden. Immer zur vollen Stunde ist der Einlass möglich. Die Anzahl der zugleich anwesenden Besucher*innen ist stark begrenzt und an das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes sowie dem Hinterlassen der Kontaktdaten gebunden.

 

Bild: Dr. Antje Gornig (Leiterin Städtisches Museum, links) lässt sich die neue Vitrine der Dauerausstellung von Tobias Schoo (Archäologe Städtisches Museum) zeigen.

 

Stadtverwaltung Halberstadt/Pressestelle/30.03.2021

© Lena Drewes E-Mail

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