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„Sind die Lichter angezündet…“

[(c): M. Stribrny]

Voll in den Vorbereitungen, nach dem Erfolg seiner September-Lesung mit „Geschichten über Alt-Halberstadt“, befindet sich derzeit Stadtchronist und Verleger Mirco Stribrny. Wie er zu scherzen pflegt, „komme er damit der unausweichlichen Bitte nach, ein weiteres Leseprogram gestalten zu dürfen“, ist er doch ein gern gesehener Gast, bei der Wohnungsbaugenossenschaft Halberstadt (WGH) im „Verein Freunde fürs Leben“.

Im zu Ende gehenden Jahr hat sich der Lesende gemeinsam mit der Leiterin im Verein, Martina Schulze, ein vorweihnachtliches Programm ausgedacht. Unter dem Titel „Sind die Lichter angezündet…“, lädt Mirco Stribrny dieses Mal gedanklich die Zuhörer mit hörenswerten Geschichten zur Adventszeit ein. Klar doch, dass auch so manche Halberstädter Geschichte hierbei nicht fehlen darf. „Monke“ ist natürlich auch wieder dabei, so wurde der Schriftsteller Albert Brennecke (1898 – 1970) von seinen Freunden als Kind genannt.

Ein herzensanliegen für den Verleger wird es bei der Lesung insbesondere sein, eine Weihnachtsgeschichte vorzulesen, die dem erst kürzlich, im Alter von 82 Jahren, verstorbenen Magdeburger Schriftsteller Hanns H. F. Schmidt (1937 – 2019) gewidmet ist. Stribrny und Schmidt standen über zwei Jahrzehnte hinweg im persönlichen wie brieflichen Kontakt zueinander. Sie tauschten sich, wie könnte es auch anders sein, Geschichten über Halberstadt, den Harz und Privates aus. Jene Geschichte aus Schmidts Feder heißt „Meine Krippengeschichte“ und spielt in Halberstadt der Nachkriegszeit. Zudem erfahren die Zuhörer etwas über die „Martinsgans an der Martinikirche“ und „Über die Verwendung des Weihnachtsbaumes nach dem Fest“ und vieles andere mehr.

Die Kulturveranstaltung beginnt am Dienstagnachmittag, 26. November, um 14 Uhr im Vereinsraum, Breiter Weg 12. Gäste sind willkommen. Der Eintritt ist frei.

 

Foto:
„Winternacht“ nannte der gebürtige Quedlinburger Erich Kux (1882 – 1977) diese hübsche Szene, welche er 1911 in einem Bild festhielt. Kux zog es immer wieder gerne nach Halberstadt und so malte der Künstler auch Motive, unter anderem den Dom oder idyllische Plätze, wie beispielsweise den verschneiten Holzmarkt bei Nacht. (Ansichtskarten-Archiv: M. Stribrny)

© Danny Keil E-Mail

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