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Die Niederlassung des Antoniter-Ordens in Halberstadt - Antrittsvortrag der neuen Museumsdirektorin

Urkunde über die Einnahmen der Antoniter in Halberstadt aus dem Jahre 1306 [(c): Foto Dr. Antje J. Gornig]

Halberstadt war im Mittelalter als Bischofssitz eine Metropole, die viele verschiedene Orden und geistliche Kommunitäten anzog. Diese waren u.a. in der Pfarrseelsorge und auch dem Schul- und Hospitalwesen über die Stadtgrenzen hinaus aktiv und sorgten somit für eine überregionale Ausstrahlung Halberstadts.
Soweit nichts Neues für stadthistorisch Interessierte.

Wussten Sie aber auch, dass hier schon eine der frühesten Verehrungsstätten für den heiligen Antonius Eremita war und wo die Antonius-Kapelle genau stand?

Relativ unbekannt ist daneben ebenfalls, dass die Antoniter-Brüder aus Lichtenberg-Prettin seit dem frühen 14. Jahrhundert im Halberstädter Bistum aktiv waren und in der Stadt eine Niederlassung betrieben, die als letzte mitteldeutsche Ordensfiliale im Zuge der evangelischen Reformation geschlossen wurde.
Welche historischen Zusammenhänge dabei zum Halberstädter Hochstift, dem Bischof, der Wittenberger Universität sowie den Wettinern bestanden, wird Ihnen die neue Museumsdirektorin Dr. Antje J. Gornig am Mittwoch, dem 16. Januar 2019, ab 19 Uhr im Städtischen Museum Halberstadt erläutern. Im Rahmen ihrer Forschungen im Sächsischen Klosterbuchprojekt hat Dr. Antje J. Gornig sich mit dem Wirken des Antoniter-Ordens in Mitteldeutschland ausgiebig befasst und bietet einen Einblick zur Halberstädter Stadt- und Kirchengeschichte.

 

(Text: Simone Bliemeister/Städtisches Museum Halberstadt)

 

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle / 09.01.2019

© Nicola Westphal E-Mail

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