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Dialog über Judenhass und Menschlichkeit

Bartsch und Teska [(c): Privat]

Wie umgehen mit Hass gegen Juden, gegen Andersdenkende, gegen solche, die man nicht dabei haben will? Wie entsteht solcher Hass?

Welche Auswirkungen kann er haben und wie kann man lernen aus der Vergangenheit und Verantwortung übernehmen für die Zukunft?

Dialogisch kreisen der Schriftsteller Wilhelm Bartsch und der Schauspieler Peer-Uwe Teska das Thema Judenhass ein. Im wechselnden Sprechen, im Nachfragen, Erörtern und Zitieren machen sie deutlich, auf welche Abwege Menschen sich begeben können.


Der Dichter Bertolt Brecht schrieb in seinem Gedicht "Ein Pferd klagt an": "Da fragte ich mich: Was für eine Kälte / Muß über die Leute gekommen sein! / Wer schlägt da so auf sie ein / Daß sie jetzt so durch und durch erkaltet? / So helft ihnen doch! Und tut das in Bälde! / Sonst passiert euch etwas, was ihr nicht für möglich haltet!"

Es ist ein eindrückliches Plädoyer für Menschlichkeit, wenn diese bedroht ist. Unter Bezugnahme auf diesen Text nennen Bartsch und Teska ihr Programm „Was für eine Kälte muß über die Leute gekommen sein! Altes und Neues von Judenhass und Co“. Zu erleben ist dieses Programm am Mittwoch, 12. Februar 2020, um 19.30 Uhr im Gleimhaus in der Reihe „Geist und Muse bei Gleim“ im Rahmenprogramm der kommunikativen Ausstellung „DenkRäume – aufklärung.mit.machen“. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung/Gleimhaus Halberstadt/03.02.2020

© Annemarie Walker E-Mail

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