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Der ganz normale Alltag in Halberstadt nach Kriegsende und in der DDR

Schatzgeschichten bei Wein im Städtischen Museum

[(c): Photo-Studio Mahlke] ©Photo-Studio Mahlke

Haste was – kriegste was: „Es war kurz vor Feierabend als Frau Gemm im Laden meiner Eltern stand. Unter einem großen Tuch eine Tischlampe, die sofort bei meinem Vater Begeisterung auslöste. Sechs Handzeichnungen von bekannten Halberstädter Motiven auf dem Lampenschirm, ein Unikat. Der Preis – eine ausgehandelte Menge Mehl. Dafür sollte mein Vater in Abständen gegen einen geringen Backpreis Brot backen....“

Diese und viele andere Geschichten aus der Nachkriegszeit bis hin in die 1970er Jahre weiß Jürgen Köster über das Alltagsleben in unserer Stadt zu erzählen.

 

In unserer dritten Veranstaltung „Schatzgeschichten bei Wein“ geht es um den ganz normalen Alltag, der wohl doch nicht immer so alltäglich war.

„Meine Mutter, meine Großmutter und ich wohnten in der Humboldtstraße in einer Drei-Zimmer-Wohnung mit Mansarde. Letztere war vermietet, wie auch ein Zimmer der Wohnung. Im Sommer 1948 zog dort die neue Ballettmeisterin des Halberstädter Theaters, Margarete Zeplin, ein. Eine ihrer ersten „Amtshandlungen“ war die Gründung eines Kinderballetts, das recht großen Zuspruch fand….“, weiß Kerstin Lassak zu berichten.

Kommen Sie mit unseren zwei Gästen ins Gespräch, vielleicht haben auch Sie Erinnerungen an den ganz normalen Alltag in Halberstadt. Und wer wissen möchte, wie die Geschichten weitergehen, den laden wir am 7. Dezember 2018, ab 19. Uhr auf ein Glas Wein in das Städtische Museum Halberstadt ein.

Wir bitten um eine Voranmeldung unter Telefon 03941/551474.

Fotos:
001 - Dominikanerstraße mit Bäckerei Köster, 1950, Photo-Studio Mahlke

002 - Hochzeitsnacht im Paradies Spielzeit 1949-1949, Kerstin Lassak

003 - Familie Gemm, Weihnachten 1966, Photo-Studio Mahlke

004/oben - Bummel durch die Trümmerstadt, am Fischmarkt, 1949, Photo-Studio Mahlke

© Jeannette Schroeder E-Mail

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