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Breiter Weg soll urbaner, grüner Freizeit- und Erholungsraum werden

[(c): Stadt Halberstadt / Stadtplanung]

Der Breite Weg als urbaner, grüner Freizeit- und Erholungsort ist die Empfehlung für die Aufwertung des Breiten Weges, damit dieser wieder zu einem attraktiven und gern genutzten Standort in Halberstadts Mitte wird. In seiner Begrüßung erinnerte Oberbürgermeister Andreas Henke daran, dass es in den vergangenen Jahren viel Kritik gegeben habe. „Im Oktober 2017 hat der Stadtrat einen Grundsatzbeschluss zur Aufwertung des Breiten Weges gefasst. Das wird der Bedeutung des Breiten Weges gerecht. Er hat es verdient“, so der Oberbürgermeister.

20 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren am 10. März 2020 ins Rathaus gekommen, um sich über das abschließende Ergebnis der Maßnahmen zur Aufwertung des Breiten Weges zu informieren.

Martin Hellriegel und Maximilian Bürger von der CIMA Beratungs- und Management GmbH befassen sich seit dem Sommer 2018 mit dem Breiten Weg und sind unter Beteiligung der Halberstädter zu dem Ergebnis gekommen, den Breiten Weg zu einem urbanen, grünen Freizeitraum umzugestalten.

Die CIMA stellt sich relevanten Fragen der Stadtentwicklung und wurde von der Stadt Halberstadt mit dem Aufwertungsprozess Breiter Weg beauftragt. Alle Betrachtungen und Untersuchungsergebnisse hat das Unternehmen in einer informativen und ansprechenden Broschüre, die an die Gäste der Veranstaltung im Rathaus ausgegeben wurde, zusammengefasst.  

Ortsspaziergang, Jugendbeteiligung, Gläserne Werkstatt, Gespräche mit potentiellen, privaten Investoren, Lenkungssitzungen und Kontakte mit Eigentümern sind diesem Ergebnis als Empfehlung für eine Grundsatzplanung vorangegangen.

Aus mehreren Varianten kristallisierte sich die „grüne Variante“ als Vorzugsvariante heraus: Der Breite Weg soll ein inklusiver Ort für alle Generationen sein mit neuen Bänken, Spielgeräten, neu gepflanzten Bäumen unter Einbeziehung der bereits vorhandenen Bepflanzung sowie einer neuen Oberflächengestaltung inclusive der Erneuerung der technischen Infrastruktur im Untergrund. Handel, Wohnen, identitätsstiftende Aktionen (Kunst und Kultur) und Gastronomie sollen gleichermaßen stattfinden, wobei sich das Wohnen mehr auf den östlichen Teil des Breiten Weges konzentrieren sollte. Durch eine grünere Gestaltung könnte der Breite Weg eine sinnvolle Ergänzung zu den attraktiven aber auch sterilen und urban wirkenden Innenstadtplätzen bieten. Die Aufwertung von Sondernutzungen würden einen qualitativen Übergang vom Fischmarkt auf den Breiten Weg unterstützen. Der Wochenmarkt sollte in einem schlüssigen Gesamtkonzept auf die vorhandenen Märkte verlagert werden.

Die Einmündung der Straße Weingarten fungiert als eine Art „Scharnier“ zwischen den Bereichen. Hierdurch ist eine zeitliche Staffelung der notwendigen Maßnahmen möglich. Es wird empfohlen, den im Zustand etwas besseren östlichen Bereich in einem zweiten Schritt anzugehen. Ein weiteres Augenmerk richtet sich auf den am Ende des Breiten Weges angrenzenden Schützenpark, der in einer dritten Baustufe als Sport- und Naherholungsraum entwickelt werden könnte.

Die Umgestaltung der Zonen des Breiten Weges ist mit rd. 5,22 Mio. Euro zu taxieren. Etwa 4 Millionen Euro davon können als förderfähige Kosten verankert werden. Die Stadt wird im November dieses Jahres Städtebaufördermittel beantragen mit dem Ziel im nächsten Jahr zu planen, um dann zeitnah die Maßnahmen zur Umgestaltung des Breiten Weges umzusetzen.

Die durch die CIMA erstellte Broschüre zum Aufwertungsprozess Breiter Weg finden Sie unten zum Download.

Bildunterschrift:
Oberbürgermeister Andreas Henke eröffnet im Rathaus die Veranstaltung zur Vorstellung der Maßnahmen zur Aufwertung des Breiten Weges. Foto: Stadt Halberstadt/Pressestelle/Ute Huch

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle /11.03.2020

 

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8 MB

© Ute Huch E-Mail

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