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Ab 8. April im Städtischen Museum: Spezialvitrine zur Mahnung und zum Gedenken an die Zerstörung Halberstadts

Kinder auf der Flucht, Martiniplan 08.04.1945 ©Museum Halberstadt

Ende des letzten Jahres erhielt das Städtische Museum mehrere Objekte, die insbesondere mit Kindheitserinnerungen im Halberstadt der Kriegs- und Nachkriegszeit in Verbindung stehen. Darunter ein historisches Messer, das die Söhne italienischer Zwangsarbeiter im Schutt des bombardierten Halberstadts am Domplatz auf der Suche nach Brauchbarem fanden, ein abgeliebter Teddy, handgefertigt in Nachkriegsnot aus Sofastoff in Wehrstedt, mitsamt der Vorlage aus Ratgeberheftchen sowie das englische Gedicht „Mutabor – Halberstadt“, geschrieben und für das Museum extra eingelesen von Professor Karl Kirchwey mit deutscher Übersetzung, das vom zufälligen Aufeinandertreffen zweier Fremder handelt, die nun erfahren, dass ihre Geschichte eng mit der Bombardierung Halberstadts am 8. April 1945 verknüpft ist.

Anlässlich des Gedenkens an die Zerstörung Halberstadts am 8. April 1945 und zur Mahnung an die generationsübergreifenden Auswirkungen, die Krieg nicht nur an Gebäuden, sondern vor allem in den Menschen hinterlässt, zeigt das Museumsteam in der Spezialvitrine „NEUES – ALTES“ diese Exponate und ihre Geschichten

ab Freitag, 8. April 2022,

im Foyer des Städtischen Museums Halberstadt, Domplatz 36;

zu den regulären Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag und Ostermontag von 13 bis 17 Uhr.

© Stadt Halberstadt 08.04.2022

© Jeannette Schroeder E-Mail

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