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BCKategorie 21.09.2015 09:27:53 Uhr | Pressemitteilungneu | Pressemeldungen

Geschichtsverein erwirbt Bildtablett für das Städtische Museum

Eisenbahnunglück 1844, zu besichtigen im Städtischen Museum Halberstadt

Nur ein gutes halbes Jahr nachdem 1835 die erste deutsche Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth ihre Jungfernfahrt unternahm, bildete sich auch in Halberstadt ein Komitee, das sich den Anschluss der Stadt an die geplante Magdeburg-Braunschweiger Eisenbahnlinie zum Ziele setzte.


Die Diskussionen um das Für und Wider eines solchen, außer¬gewöhnlich kostenintensiven Projektes, nahm geraume Zeit in Anspruch. Am 15. Juli 1843 war es dann soweit. 300 Ehrengäste bestiegen den geschmückten Zug, der sich, begleitet vom Musikkorps des 26. Infanterie-Regiments, in Richtung Oschersleben in Bewegung setzte. Nur einen Tag später trat der regelmäßige Fahrplan mit täglich zwei Fahrten in jede Richtung in Kraft.

"Da aber unter der Sonne noch so viel Obskurantismus herrscht und auch manchem Halberstädter das Himmelslicht nur ins Fenster, nicht in den umnebelten Kopf scheint, so strebten die Aufgeklärten unter uns schon jahrelang nach einem Lichte, welches … auch die Nacht der Geistesbeschränkheit erhellt und suchten es in dem großartigen Werke unserer Eisenbahn….“ so aus einem Artikel in den Blättern für den Harz von 1843.

Zu diesem doch bedeutendem Abschnitt der Geschichte von Halberstadt passt das erworbene Exponat. Es zeigt den Eisenbahnunfall am 9. September 1844 zwischen Jerxheim und Neuwegersleben und war ein Geschenk des Braunschweiger Unternehmers Gille an den Halberstädter Stadtdirektor Bode, die beide im Zug saßen und auch auf dem Bild zu sehen sind (vorne rechts).
Der Verein stellt das in Öl auf Blech ausgeführte Bild dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung.

Veranstaltungen:

17. September, 19.00 Uhr, Städtisches Museum Halberstadt, Domplatz 36
Für die Freiheit – gegen Napoleon
Herzog Friedrich-Wilhelm von Braunschweig (Der Schwarze Herzog) im Kampf gegen Napoleon und Jerome Bonaparte im Jahr 1809
Referent: Henning Kupferschmidt


Sonderausstellungen Städtisches Museum, Domplatz 36
noch bis 2. November 2014
Sibirien, eine fotografische Reise
Gastausstellung Heineanum

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BCKategorie 21.09.2015 09:27:53 Uhr | Pressemitteilungneu | Pressemeldungen

Geschichtsverein erwirbt Bildtablett für das Städtische Museum

Eisenbahnunglück 1844, zu besichtigen im Städtischen Museum Halberstadt

Nur ein gutes halbes Jahr nachdem 1835 die erste deutsche Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth ihre Jungfernfahrt unternahm, bildete sich auch in Halberstadt ein Komitee, das sich den Anschluss der Stadt an die geplante Magdeburg-Braunschweiger Eisenbahnlinie zum Ziele setzte.


Die Diskussionen um das Für und Wider eines solchen, außer¬gewöhnlich kostenintensiven Projektes, nahm geraume Zeit in Anspruch. Am 15. Juli 1843 war es dann soweit. 300 Ehrengäste bestiegen den geschmückten Zug, der sich, begleitet vom Musikkorps des 26. Infanterie-Regiments, in Richtung Oschersleben in Bewegung setzte. Nur einen Tag später trat der regelmäßige Fahrplan mit täglich zwei Fahrten in jede Richtung in Kraft.

"Da aber unter der Sonne noch so viel Obskurantismus herrscht und auch manchem Halberstädter das Himmelslicht nur ins Fenster, nicht in den umnebelten Kopf scheint, so strebten die Aufgeklärten unter uns schon jahrelang nach einem Lichte, welches … auch die Nacht der Geistesbeschränkheit erhellt und suchten es in dem großartigen Werke unserer Eisenbahn….“ so aus einem Artikel in den Blättern für den Harz von 1843.

Zu diesem doch bedeutendem Abschnitt der Geschichte von Halberstadt passt das erworbene Exponat. Es zeigt den Eisenbahnunfall am 9. September 1844 zwischen Jerxheim und Neuwegersleben und war ein Geschenk des Braunschweiger Unternehmers Gille an den Halberstädter Stadtdirektor Bode, die beide im Zug saßen und auch auf dem Bild zu sehen sind (vorne rechts).
Der Verein stellt das in Öl auf Blech ausgeführte Bild dem Museum als Dauerleihgabe zur Verfügung.

Veranstaltungen:

17. September, 19.00 Uhr, Städtisches Museum Halberstadt, Domplatz 36
Für die Freiheit – gegen Napoleon
Herzog Friedrich-Wilhelm von Braunschweig (Der Schwarze Herzog) im Kampf gegen Napoleon und Jerome Bonaparte im Jahr 1809
Referent: Henning Kupferschmidt


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noch bis 2. November 2014
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