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Rege Bürgerdiskussion in der „Gläsernen Werkstatt Breiter Weg“

[(c): Stadt Halberstadt/Pressestelle]

„Mehr als 100 Bürgerinnen und Bürger sind unserer Einladung zur „Gläsernen Werkstatt Breiter Weg“ gefolgt. Ich bin glücklich über diese hohe Beteiligung und darüber, dass auch Schüler der involvierten Sekundarschulen „Walter Gemm“ und „Gröpertor“ heute gekommen sind, um die Ideen hinsichtlich der Zukunft des Breiten Weges zu konkretisieren“, sagte Stadtplaner und Projektleiter Martin Hellriegel von der CIMA Beratung + Management GmbH am Samstag (3. November) im Rathaus Halberstadt.

Das von der Stadt beauftragte Projektbüro hatte an Tafeln vier verschiedene Szenarien für die Gestaltung des Breiten Weges einschließlich des angrenzenden Parkes an der Schützenstraße aufgezeigt.

Die Vorschläge erstreckten sich vom Breiten Weg als Geschäftsstraße oder als Wohnstraße mit Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche bis hin zu einer Straße mit Restaurants, Ateliers und historischer Straßenbahn als Gaststätte. Eine große Rolle spielte die Grünflächengestaltung mit Ideen für Kunst im öffentlichen Raum, um auch hierdurch eine hohe Aufenthaltsqualität für Jung und Alt zu schaffen. Diskutiert wurde auch Pro und Kontra des Radverkehrs oder die Aufwertung des Wochenmarktes - auch bei verändertem Standort wie zum Beispiel auf einen der beiden Märkte vor und hinter dem Rathaus.

Intensiv war die Arbeit am Modell, welches das CIMA-Team entworfen und gebaut hat. Hier konnten die Halberstädter Bürgerinnen und Bürger Bäume oder ganze Häuser versetzen oder hinzufügen, Grünflächen verändern oder selbst Gestaltungselemente platzieren. Es wurde eine Menge an Ideen diskutiert, verändert, verworfen oder wieder aufgenommen.   

Der Auswertung Martin Hellriegels zufolge gibt es kein eindeutiges Präferenzszenario. Die Bürger sind sehr offen für verschiedenste Veränderungen des Breiten Weges. Sehr oft wurde in der Diskussion geäußert: „Hauptsache es passiert überhaupt etwas auf dem Breiten Weg.“ Die Analyse zeige darüber hinaus, dass es zahlreiche städtebauliche Funktionsverluste im Bereich des Breiten Weges gibt. Das wiederum ist eine wichtige Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln.

Wie geht es weiter? Martin Hellriegel: „Die Botschaften, die wir heute mitnehmen, werden wir auf ein Szenario reduzieren. Dann wird die Umsetzbarkeit einschließlich der finanziellen Aspekte mit der Lenkungsgruppe diskutiert. Letztendlich muss über das Gesamtpaket der Gestaltung und Finanzierung der Stadtrat entscheiden. Danach würde es dann eine nochmalige Vorstellung des Gestaltungsprojektes Breiter Weg für die Halberstädter Bürger geben.

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„Gläsernen Werkstatt Breiter Weg“: Rege Bürgerbeteiligung am Samstag im Halberstädter Rathaus. Foto: Stadtverwaltung Halberstadt

Kontakt:
CIMA Beratung + Management GmbH
Max Burger  Burger@cima.de
Tel. 0451-38968 12

Stadt Halberstadt, Abt. Stadtplanung
Siegrun Ruprecht
ruprecht@halberstadt.de
Tel. 03941-551612

Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle / 05.11.2018

© Ute Huch E-Mail

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