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Aussicht vom Bismarcktum genießen

jetzt wieder möglich

Ein wunderbarer Blick eröffnet sich den Besuchern von der Plattform des Bismarckturms. [(c): Stadt Halberstadt]

Nach mehrwöchigen Reparaturarbeiten wurde der Bismarckturm in den Halberstädter Spiegelsbergen kürzlich wieder freigegeben. Nun muss nur noch das Baugerüst abgebaut werden, dann können die Wanderer und Ausflügler wieder den historischen Turm aus dem Jahr 1907 begehen und die Aussicht auf die Stadt mit ihren Kirchtürmen und die wunderbare Umgebung bis hin zum Brocken genießen.

Ab Samstag, 27. August, kann dann in gewohnter Weise der Schlüssel an der Kasse des Tiergartens gegen eine Kaution ausgeliehen werden. Das wird seit Jahren so gehandhabt, um den Vandalismus einzuschränken.

40.000 Euro mussten in die Reparatur des Sandsteinturms gesteckt werden. Dafür habe es keine Alternative gegeben, sagt Jens Klaus, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung der Stadtverwaltung Halberstadt. Es war nicht nur wie anfänglich angenommen, ein Stein ausgebrochen, sondern das gesamte Kuppelmauerwerk beschädigt, was auch Statiker Dr. Volker Lind bestätigte.

Es musste ein Stahlring um den Turm gelegt und mit Stahlankern vernadelt werden, um zu verhindern, dass die Steine herauskippen. Die Steinmetzfirma hat die Auflagersteine ersetzt (sächsischer Sandstein), nachdem sie aufwändig ausgestemmt wurden. Die desolate Verfugung musste tief ausgeräumt werden, um sie dann wieder ordentlich zu verschließen. Dr. Volker Lind: „Wir können in der Tat lange sicher sein, dass es funktioniert.“ 

Mit den Sandsteinarbeiten war die Halberstädter Firma Zimmer beauftragt, die Schaffrinna GmbH stellte das Gerüst auf. Die Baubetreuung lag in den Händen von Jörg Wolanski, Bereich Hochbau der Stadtverwaltung Halberstadt. 

© Roman Brings E-Mail

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