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„Auf dem Wasser zu singen“ ein Liederabend

[(c): Theaterförderverein Halberstadt e. V.]

Deutsche & Französische Lieder von u.a. Franz Schubert, Gabriel Fauré, Robert Schumann, Maurice Ravel, Richard Strauss und Claude Debussy gesungen von Bénédicte Hilbert (Sopran) und Michael Rapke (Bariton) begleitet am Klavier von Akiko Sakai

Die französische Koloratursopranistin Bénédicte Hilbert erhielt ihr Gesangsdiplom am Reginalkonservatorium von Paris bei Prof. Isabelle Guillaud. Sie vertiefte Ihre Ausbildung bei Jean-Louis Paya und speziell für das Liedrepertoire bei Françoise Tillard. Die Begegnung mit Prof. KS Regina Werner-Dietrich veranlasste sie in Leipzig den Masterstudiengang in Operngesang an der HMT Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig zu belegen, den sie 2014 mit Auszeichnung abschloss. Seit August 2015 ist sie festes Ensemblemitglied des Nordharzerstädtebund Theaters, wo sie in vielen Rollen mit großen Erfolg debutierte.


Darunter zählen „Rosina“ im „Barbier von Sevilla“, „Adele“ in „Die Fledermaus“, „Oscar“ in „Un ballo in maschera“ und das „Schwarzwaldmädel“ in der gleichnamigen Operette. In weiteren internationalen Produktionen war sie beispielsweise 2012 als „Königin der Nacht“ im Flandrischen Opernstudio in Gent (Belgien) zu erleben. Weiterhin war sie als Papagena in „Die kleine Zauberlföte“ und als „Ancella“ in Nino Rotas moderner Oper „Aladin und die Wunderlampe“ an der Oper Leipzig engagiert. Im Juli 2014 debütierte sie als Blondchen in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ in Royaumont (Frankreich) unter der Leitung von Irène Kudela in einer Inzsenierung von Mariame Clément. Im Dezember 2014 sang sie die Rolle der „Frau Schneider“ in der Uraufführung der Oper „Barcode“ von Manuel Durao in einer Inszenierung von Matthias Oldag in einer Universitätproduktion der Hochschule für Musik Leipzig. Im Konzerfach sang sie u.a. das „Gloria“ von Francis Poulenc mit dem Orchester der Sorbonne Paris unter der Leitung von Vincent Barthe sowie die Bach-Kantate „Also hat Gott die Welt geliebt“, die „Trauerkantate“ von G. Ph. Telemann, den „42. Psalm“ von Mendelssohn-Bartholdy sowie das „Requiem“ von Gabriel Fauré mit dem Orchester der Universität Paris-Ouest Nanterre unter der Leitung von Fabrice Parmentier. Als Liedinterpretin gestaltete Bénédicte Hilbert mehrere Liedmatineen im Mendelssohnhaus Leipzig begleitet von der Pianistin Sung-Ah Park.

Der lyrische Bariton Michael Rapke begann seine musikalische Ausbildung im Windsbacher Knabenchor. Nach zwei Jahren am Konservatorium von Nancy in Frankreich in de Klasse von Christiane Stutzmann nahm er ein Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Ute Trekel-Burckhardt auf. In zahlreichen Meisterkursen u.a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Kooij, Eric Schneider, Wolfram Rieger und Charlotte Lehmann sowie bei den King’s Singers und dem Hilliard Ensemble erarbeitete er sich eine breite Stilvielfalt die von Barockgesang über Lied, Oratorium bis hin zu moderner Oper reicht. Noch während seines Studiums debütiert er als „Servant“ unter der Regie von Achim Freyer in Phillip Glass‘ Oper „The Fall of the House of Usher“ am Schloßtheater Potsdam. Darauf folgten kleinere Rollen an der Staatsoper Berlin u.a. als „Basso Communardo“ in „Al gran sole carico d’amore“ unter der Leitung von Ingo Metzmacher und an der Deutschen Oper Berlin, zuletzt 2015 als „Billy Jackrabbit“ in „La Fanciulla del West“ von G. Puccini. Im Rahmen einer Koproduktion der Theatergruppe „Nico and the Navigators“ mit der Deutschen Oper Berlin war er als Sänger in „Mahlermania“ auf Internationalen Festivals in Südkorea und Frankreich zu Gast. Neben seiner Operntätigkeit ist Michael Rapke regelmäßig im Konzertfach zu hören. Hier zählen u.a. Bachs Passionen ebenso wie Haydns „Die Jahreszeiten“, Orffs „Carmina Burana“ oder Mendelssohns „Elias“ zu seinem Repertoire. Im Juni 2016 sang er den Paulus in Mendelssohns gleichnamigem Oratorium im Konzerthaus Berlin. Michael Rapke ist seit der Spielzeit 2015/16 festes Ensemblemitglied des Nordharzer Städtebundtheaters und sang dort erfolgreich Rollen „Joe Gillis“ in „Sunset Boulevard“, „Figaro“ in Rossini‘s Oper „Der Barbier von Sevilla“ sowie „Gomez“ in dem Erfolgsmusical „The Addams Family“. Aktuell ist er als „Prinz Sternschnuppe“ in Paul Linckes Operette „Frau Luna“ zu erleben.

Die in Japan geborene Pianistin Akiko Sakai gab zahlreiche Konzerte sowohl als Solistin sowie als Kammermusikerin in Japan, Österreich, Deutschland und Portugal, u.a. im Alten Rathaus, Schumannhaus, Mendelssohnhaus, Grieghaus, Gohliser Schlösschen (Leipzig), Steinway in Austria Linz und Brucknerhaus Linz. 2008 spielte sie als Solistin das Klavierkonzert op.20 von Alexander Skrjabin mit dem Universitätsorchester Anton Bruckner in Linz und 2017 Karneval der Tiere von Camille Saint-Saens mit der Philharmonie Leipzig im Kupfersaal (Leipzig). 2012 wurde sie vom Harmos Musikfestival in Porto (Portugal) eingeladen. In Japan studierte sie an der Tokyo College of Music bei Prof. Takashi Hironaka und in Linz an der Anton Bruckner Universität bei Prof. Till Alexander Körber und Prof. Oleg Marshev, wo sie einen Bachelorabschluss mit Auszeichnung im Konzertfach Klavier und einen Master im Fach Klavierkammermusik erhielt. In Leipzig studierte sie den Master Liedgestaltung an der HMT bei Prof. Phillip Moll, Prof. Hanns-Martin Schreiber und Prof. Alexander Schmalcz, den sie mit Auszeichnung abschloss. Sie gewann den 1. Preis beim Kawai- Klavierwettbewerb in Nordostjapan, den Preis für den besten Klaviersolisten beim Ohmagari-Musikwettbewerb für junge Musiker, den 3. Preis beim Klavierwettbewerb an der Anton Bruckner Universität und den 3. Preis beim Hochschule- Kammermusikwettweberb an der HMT Leipzig. Akiko Sakai besuchte Klavier Meisterkurse von Dimitriv Bashkirov, Vitalij Margulis, Robert Levin, Elza Kolodin, Sontraud Speidel, u.a. Sie nahm an der Deutschen Liedakademie für Liedduos Trossingen sowie am Lieder Meisterkurs von Brigitte Fassbaender teil. Während des Studiums korrepetitierte sie in der Bratsche-, undGesangsklasse in Linz. Außerdem Korrepetierte sie bei der Internationalen Sommerakademie Bad Leonfelden für Prof. Thomas Riebl (Bratsche). Seit Oktober 2013 arbeitet sie als Dozentin für Klavier an der Musik- und Kunstschule Clara Schumann.

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Liederabend mit Bénédicte Hilbert und Michael Rapke
(c) Theaterförderverein Halberstadt e. V.
1.1 MB

© Jeannette Schroeder E-Mail

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