BCKategorie 21.09.2015 09:27:53 Uhr

Heineanum Sammlungen

Sammlungsstücke

Wichtigster Teil des Museums ist die wertvolle Sammlung. Den Grundstock bildet die historische Vogelsammlung von Ferdinand Heine. Im Bestand sind etwa die Hälfte der rund 9000 Vogelarten der Welt vertreten, darunter auch 10 Exemplare von 7 ausgestorbenen Arten (Labradorente, Wandertaube, Carolinasittich, Dünnschnabelnestor, Elfenbein-, Kaiserspecht, Lappenhopf). Bemerkenswert sind auch zahlreiche Typen, das sind einmalige Präparate, nach denen neue Vogelformen beschrieben und benannt wurden.
(siehe Literaturangebot: Typenliste)


Sammlungsbestand (zool. Präparate) im Museum Heineanum

Stand: Dezember 2014

Bälge [A1], montierte Stücke
18.850 Stück
Davon sind 11.589 Stücke der Heine-Sammlung, der Rest im Heineanum präparierte Aufsammlungen/ Neueingänge (>3.000) und Ankäufe, Schenkungen, Übernahmen nach 1909.

Vögel [A11]: Rupfungen
2.000 Stück
Gesammelte Gefiederreste (Beute von Greifvögeln) und gerupfte Federn von nicht zur Balgpräparation geeigneten Todfunden.

Vögel [A12]: Skelette
2.900 Stück
Im Heineanum präpariertes Belegmaterial ab Mitte der 1970er Jahre (überwiegend Teilskelette bei der Balgpräparation, s. A1).

Vögel [A14, K14]: Gelege
7.200 Stück
[> 35.000 Eier] von ca. 530 Arten; im Wesentlichen aus drei größeren Privatsammlungen: von Richard Schmidt (1865-1936), Max Hübner (1864-1939) und Johannes Kummer (1914-2003).

Vögel (A14): Nester
120 Stück
Überwiegend heimische Belegstücke; bisher nicht gezielt gesammelt.

Säuger [M1]: Bälge
1.750 Stück
Faunistische Belege der Region, insbesondere Fledermäuse und andere Kleinsäuger; die Sammlung wird fortgeführt.

Säuger [M12]: Skelette/Schädel
1.850 Stück
Faunistische Belege der Region, insbesondere Fledermäuse und andere Kleinsäuger; die Sammlung wird fortgeführt.

Sammlungsbestand insgesamt: 34.320

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