Dem Trend der Abwanderung entgegnen

v.l.n.r. Nicolaus von Oppen, Gesa von Oppen mit Georg auf dem Arm, Dr. Michael Haase, Alexa und Konrad im Bürgerbüro der Stadt. Die Kinder freuen sich über ihren neuen Begleiter, die Kirchenmaus Kasimir.

| Georg, Konrad, Alexa und ihre Eltern wohnen jetzt in Halberstadt |

Georg, anderthalb Jahre, Konrad, drei Jahre, und Alexa, fünf Jahre, gehören mit ihren Eltern zu den sogenannten Neubürgern von Halberstadt. Nicolas von Oppen, seit 1. Oktober Krankenhausdirektor des Halberstädter Ameos Klinikums, freute sich über die herzliche Begrüßung am vergangenen Montag im Haberstädter Rathaus.

Dr. Michael Haase, Fachbereichsleiter und Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Halberstadt, sieht in der Entscheidung der Familie von Oppen, ihren Wohnsitz von Süddeutschland nach Halberstadt zu verlegen, ein positives Beispiel gegen den vorherrschenden Abwanderungstrend. Allein im Jahr 2008 sei ein negatives Wanderungssaldo von 370 zu verzeichnen. Deshalb sei es besonders erfreulich, so Haase, "dass wir heute eine Familie mit drei und sogar bald vier Kindern begrüßen können, die ihren Lebensmittelpunkt in zukünftig in Halberstadt organisieren werden".

Für Nicolas von Oppen ist es wichtig, sich auf seine verantwortungsvolle Aufgabe im Ameos Klinikum voll und ganz zu konzentrieren und das nicht nur an vier Tagen in der Woche. "Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen", so der Betriebs- und Krankenhausbetriebswirt, der bereits elf Jahre Berufserfahrungen mitbringt. Darüber hinaus sei ihm seine Familie eine starke Stütze. Inzwischen hat die fünfköpfige Familie auch ein Haus bezogen haben, das genug Platz für fünf bis sechs Personen bietet, "Wir haben uns schon eingelebt und fühlen uns sehr wohl hier", sagte Nicolaus von Oppen mit dem Hinweis auf die vielseitigen Freizeit- und Kulturangebote in der Domstadt und der gesamten Harzregion.

Dr. Michael Haase und Heidrun Reichpietsch, Leiterin des Bürgerbüros, wünschten der Familie abschließend alles Gute und hoffen, dass dieses Beispiel noch öfter Schule machen wird.

Zurück