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BCKategorie 21.09.2015 09:27:53 Uhr

Dom und Domschatz zu Halberstadt

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Dom St. Stephanus & St. Sixtus

Kommen Sie mit in ein anderes Jahrhundert: Sie brauchen nur die Kirchenpforten des Halberstädter Domes zu durchschreiten, schon tauchen Sie ein in eine Welt aus alter Zeit.

Hinter der großen Kirchentür mit den schmiedeeisernen Beschlägen verbirgt sich ein Ort für die Ewigkeit: Die Domkirche wurde zwischen 1236 und 1486 nach dem Vorbild französischer Kathedralen errichtet. Wenn die Schritte auf dem Boden aus Sandstein durch den Kirchenraum hallen, ist Ihr Weg von Meisterwerken der gotischen Epoche gesäumt.

Bedeutsamstes Ausstattungsstück ist die um 1210 entstandene monumentale Triumphkreuzgruppe. An zwei Pfeilern des spätgotischen Lettners thronen die Namenspatrone des Halberstädter Domes: links der heilige Stephanus, rechts St. Sixtus. Über den Pfeilern liegt die Lettnerbühne, die Anfang des 16. Jahrhunderts in den Dom gebaut wurde. Sie ist so groß, dass sogar ein kleines Orchester oder ein Chor von dort aus musizieren können.

In den Fenstern des dahinter liegenden Domchores leuchten 290 mittelalterliche Glasmalereien. Zu beiden Seiten sieht man ein Chorgestühl aus Holz, den Ort für das tägliche Stundengebet der Domherren. Im Lichtspiel der Glasfenster erwacht die Sehnsucht nach dem Göttlichen.

 

Domschatz

Für Pracht und Glanz steht der Schatz im Halberstädter Dom St. Stephanus. Über 300 Kostbarkeiten aus mehreren Jahrhunderten warten darauf, betrachtet und bestaunt zu werden.

Blick in die Schatzkammer des Domschatzes Halberstadt: Wahre Meisterwerke und jahrhundertealte Kostbarkeiten aus einem der umfangreichsten mittelalterlichen Kirchenschätze der Welt sind ein absoluter Höhepunkt bei Ihrem Besuch in Halberstadt. Prächtige liturgische Gewänder, fein gegossene Bronzearbeiten und filigrane Goldschmiedewerke, Skulpturen und Altarbilder – in der Schatzkammer der Kathedrale weiß man gar nicht, welchem Ausstellungsstück man sich zuerst zuwenden soll.

Weltberühmt sind die Meisterwerke der Textilkunst wie der Abraham-Engel-Teppich aus der Zeit um 1150. Ein einst zusammenklappbares Schreibtäfelchen aus Elfenbein, ein Konsulardipthychon aus Ravenna aus dem Jahr 416, ist das älteste Exponat. Besonders prachtvoll ist die reichverzierte byzantinische Weihbrotschale aus dem 11. Jahrhundert.

Heiligkeit mutet an, wenn man die ausgestellten Reliquien bestaunt: Ein Stück Holz vom Kreuz Jesu umgeben von Reliquien der Apostel ist unter geschliffenem Bergkristall in einem kunstvoll gefertigten Tafelschrein zu sehen. Er ist eines der besonderen Schmuckstücke der Ausstellung, die nicht nur für Kenner ein einmaliges Erlebnis ist.

 

ANFAHRT (bitte hier klicken)

Kontakt:

Domschatz Halberstadt
Domplatz 16a
38820 Halberstadt

Tel.: 03941-24237
Fax: 03941-62 12 93
halberstadt@die-domschaetze.de
Domschatz Halberstadt

Führungen durch Dom und Domschatz können über die Halberstadt Information (Telefon: 03941 551815, E-Mail halberstadt-info@halberstadt.de) gebucht werden.


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