Pressemitteilungneu | Pressemeldungen | Aktuelles - Leben+Wohnen | Start-Slider

Offener Stadtplatz, Haus der Künste, Bauernmarkt – Studentische Ideen zur Nutzung des alten Hallenbades – Ausstellung im Rathaus

[(c): Stadt Halberstadt - Ute Huch / Pressestelle]

Studierende haben die Freiheit, Ideen zu entwickeln. Und genau das haben die Studierenden des Masterstudienganges der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Fachrichtung Architektur, in den vergangenen Monaten getan. Im Fokus ihrer Arbeiten, die seit dem 21. November 2017 im Rathaus der Stadt Halberstadt zu sehen sind, steht das alte Hallenbad in der Halberstädter Bödcherstraße.

Das Masterprojekt „Badeanstalt Halberstadt 3.0“ unter fachlicher Leitung von Prof. Mara Pinardi entstand im Rahmen eines Kooperationsprojektes der Stadt Halberstadt mit dem Kompetenzzentrum Stadtumbau. Der Auftrag an die Studierenden lautete, für das seit Jahren leerstehende stadtbildprägende Gebäude zukünftige Nutzungsmöglichkeiten zu entwerfen.


Dabei war das Projekt möglichst auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in seiner Gesamtheit zu betrachten – also Synergien der Nutzung des historischen Hauptgebäudes und der dahinter liegenden Gebäude zu schaffen. In nahezu allen Arbeiten ist das bereits vorhandene Raumkonzept für den Verwaltungssitz der Diakonie eingeflossen.

„Ich bin angenehm überrascht, wieviel kreative Ideen durch die Studierenden für eine künftige Nutzung entwickelt wurden“, unterstrich Halberstadts Oberbürgermeister in seiner Eröffnungsrede für die Ausstellung. Die Ideen erstrecken sich über Entwürfe für einen multifunktionalen  Marktplatz mit Diakonie, Markt und Kultur, Bauernmarkt, Freilichttheater oder Haus der Künste bis hin zu einem offenen Stadtplatz. Im Anschluss an eine allgemeine Einführung durch die betreuende Prof. Mara Pinardi stellte Andre Enzner den etwa 30 anwesenden Ausstellungsbesuchern vier Entwürfe seiner Kommilitonen vor.

Prof. Mara Pinardi: „Ein Schwerpunkt der Bearbeitung war der Umgang mit den verschiedenen Bauepochen, die das aktuelle Gebäude prägen. Die Entwürfe zur Sanierung, Umbau bzw. Ergänzung des Bestandes sind unter Berücksichtigung seiner Denkmaleigenschaften sowie seiner prägenden typologischen und räumlichen Elemente erfolgt. Der Umgang mit dem Hallenbad stellte im Zusammenhang mit der neuen Nutzung eine große Herausforderung dar.“

Für Jo Schulz, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Stadtumbau, sei dies den Studierenden überaus gelungen: „Es sind unheimlich interessante Arbeiten entstanden“, schwärmt Schulz. Das Hallenbad in seiner ästhetischen Schönheit und künstlerischen Gestaltung sei ein Kleinod in Halberstadt und habe die Aufmerksamkeit verdient.

Oberbürgermeister Andreas Henke und Jens Klaus, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, bedankten sich bei den Studierenden der Beuth Hochschule, Prof. Mara Pinardi und beim Kompetenzzentrum Stadtumbau „für die tolle Zusammenarbeit, die sich für alle Beteiligten gelohnt hat“.

Interessierte haben die Möglichkeit, sich die Ausstellung mit den beeindruckenden Arbeiten bis zum 8. Dezember 2017 im Rathaus während der regulären Öffnungszeiten anzusehen..

 

FOTO:

Ausstellungsbesucher im Rathaus  - Das „Masterprojekt Halberstadt – Badeanstalt 3.0“ umfasst zwölf studentischen Arbeiten zur Umnutzung des alten Hallenbades.

(Foto: Ute Huch / Pressestelle)

Anlage:

Broschüre „Masterprojekt Halberstadt – Badeanstalt 3.0“

                                                                                             

22.11.2017 / Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle

Symbol Beschreibung Größe
Broschüre „Masterprojekt Halberstadt – Badeanstalt 3.0“
(c) Kompetenzzentrum Stadtumbau
8.3 MB

© Jeannette Schroeder E-Mail

Zurück