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Hilfen für Hochwassergeschädigte

Wehr Tintelene [(c): Stadt Halberstadt, Ute Huch]

Dank an alle Helferinnen und Helfer, an alle Einsatzkräfte zur Bewältigung der Hochwasserlage in der Stadt Halberstadt

Der Oberbürgermeister Andreas Henke bedankt sich bei allen freiwilligen Helferrinnen und Helfern, bei allen ehrenamtlichen und dienstlichen Einsatzkräften,

die zur Bewältigung der schwierigen Hochwasserlage in der Stadt und den Ortsteilen  im Einsatz waren und zum Teil noch sind. 

Durch die hervorragende Zusammenarbeit von helfenden Bürgerinnen und Bürgern,   der Feuerwehr, des Technisches Hilfswerkes, dem Stadt- und Landschaftspflegebetrieb und vielen anderen unterstützenden Einrichtungen konnte die Hochwassersituation in Grenzen gehalten werden.

Dafür gilt allen Beteiligten ein besonderer Dank.

Prüfung der Antragstellung von Gewährung von Soforthilfen nach Hochwasserereignis im Bürgerbüro - Stadt unterstützt und vermittelt

Die Soforthilfe wird Privatpersonen gewährt, deren selbstgenutzter Wohnraum am amtlich gemeldeten Wohnsitz von Schäden durch Oberflächenwasser, Sturzflut, Wasseraustritte aus der Kanalisation sowie Folgen von durch Hochwasser ausgelösten Hangrutschen unmittelbar betroffen ist.

Bei einer Schadenshöhe von mindestens 5 000 Euro werden als Soforthilfe 500 Euro pro geschädigte, zum Haushalt gehörende Person ausgezahlt, maximal jedoch bis zu 2 500 Euro pro Haushalt.

Anträge können bis zum 31. Oktober 2017 bei der zuständigen Wohnsitzgemeinde eingereicht werden. Erforderliche Unterlagen sind:

  • Erklärung, dass der Schaden mindestens 5 000 Euro beträgt,
  • Angabe der im Haushalt lebenden Personen
  • Möglichst Belege (Fotos) als Beweis für den eingetretenen Schaden; wenn vorhanden Schadensanzeige an Versicherer, Gutachten, Leistungsbewilligung der Versicherung, Kostenvoranschläge

Die Mitarbeiter im Bürgerbüro der Stadt Halberstadt (Rathaus, Holzmarkt 1, Tel: 03941/551342) bestätigen die getätigten Angaben und leiten den Antrag zur Gewährung der Soforthilfe an das Ordnungsamt des Landkreises weiter.

Auch wenn die Stadt Halberstadt nicht für die Hochwasserschäden aufkommen kann, versucht sie umfänglich zu unterstützen und Hilfe zu vermitteln.

Es wird darauf hingewiesen, dass für die zeitnahe Bearbeitung der Anträge die Vorlage der Belege zum Nachweis der tatsächlichen Hochwasserschäden mit Einreichung der Antragsunterlagen hilfreich ist.  - Den Antrag finden Sie auch unten im Downloadbereich

Alle weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Landkreises

Landeskabinett beschließt Sofortmaßnamen nach Hochwasser im Harz

Unter der Leitung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat das Kabinett ein Maßnahmenpaket nach den jüngsten Wetterereignissen beschlossen.
„Auch wenn Sachsen-Anhalt bei dem jüngsten Starkregen ‚glimpflich‘ davon gekommen ist, sind die Auswirkungen für die Betroffenen und die Kommunen doch gravierend“, so der Ministerpräsident. „Dennoch sollten die Ereignisse eine dringende Mahnung sein für jeden Hausbesitzer, eine Elementarschadensversicherung abzuschließen. Jetzt sollte es jeder begriffen haben.“
Das Kabinett hat heute die Ereignisse des Hochwassers im Harz auch im Blick auf die Starkregen und Schlammereignisse im Burgenland- und Saalekreis im Mai dieses Jahres beraten. Dazu wird es nochmal eine gesonderte Befassung im Kabinett unter Berücksichtigung aktueller Informationen geben.

Für den Harz sind u.a. folgende Entscheidungen getroffen worden:

  • Steuerliche Soforthilfemaßnahmen, vorbehaltlich der Zustimmung des Bundeministeriums der Finanzen (siehe gesonderte Pressemitteilung Nr. 473/2017).
  • Hilfe für die Kommunen durch Bedarfszuweisungen aus dem Ausgleichsstock.
  • Nutzung von Förderprogrammen zur Schadensminderung.
  • Einführung einer einmaligen Soforthilfe als Billigkeitslösung in Höhe von 500 € pro Person, höchstens 2.500 € pro Haushalt bei einer Schadenshöhe von mindestens 5.000 € für vom Hochwasser betroffene Privathaushalte.

„Die Kommunen erwarten vom Land, dass wir sie in die Lage versetzen, die Schäden zügig beseitigen zu können“, so der Ministerpräsident. „Sie haben übrigens auch darauf hingewiesen, dass die bereits ergriffenen Hochwasserschutzmaßnahmen gewirkt haben.“
Umweltministerin Dalbert hatte sich vergangene Woche bei einem Vorortbesuch ein Bild von den Schäden gemacht. „Aus jedem Hochwasser ergeben sich neue Erfahrungen, die in den Planungen zum Hochwasserschutz berücksichtigt werden müssen. Nach der vollständigen Schadensaufnahme werden wir prüfen, welche Veränderungen im System des Hochwasserschutzes erforderlich werden“, so Ministerin Dalbert. Eines sei jedoch jetzt schon sicher: „Wir müssen mit der Zunahme von Starkregenereignissen rechnen. Klimamodelle des DWD gehen von einem deutlich vermehrten Auftreten der Großwetterlage „Tief Mitteldeutschland“ aus.
Diese Großwetterlage führte sowohl dieses Mal als auch beispielsweise vor den Sommerhochwassern 2002 und 2013 zu den starken Niederschlägen. Damit wird klar: Wir müssen unseren Flüssen mehr Raum geben.“

Hilfe für die Hochwasser-Opfer durch die HalberStadtwerke

Nach den schweren Überschwemmungen in der Harz-Region im Juli 2017, werden die HALBERSTADTWERKE den hochwassergeschädigten Kunden „unter die Arme greifen“. „Wir werden unsere betroffenen Stromkunden finanziell entlasten, indem wir die Kosten für den Strom der Trocknungsgeräte und Pumpen pauschal rückerstatten“, so der Geschäftsführer Dr. Rainer Gerloff. „Die Gutschrift hat einen Wert von 200,00 Euro!“ Der Halberstädter Energieversorger stellt dafür seinen Kunden auf seiner Internetseite www.halberstadtwerke.de ein Formular (siehe auch Download unten) zur Verfügung, welches von der zuständigen Stadt oder Gemeinde abgezeichnet wird und als Antrag für die finanzielle Unterstützung dient. Im Rahmen der nächsten Jahresabrechnung wird dann die Gutschrift verrechnet. Hilfe bei der Antragstellung bekommen alle betroffenen Kunden im Kundenzentrum der HALBERSTADTWERKE in der Wehrstedter Straße 48 in Halberstadt, oder unter 03941/579-100.

Stala hilft den vom Hochwasser Betroffenen

Aufgrund des Hochwassers in der Umgebung von Halberstadt, wurde heute in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters festgelegt, dass es für Hochwasserbetroffene Hilfe gibt, die in den Straßen: Sommerbad, Kantstraße, Lützowstraße, An der Pfeffermühle und in den Ortsteilen Veltensmühle und Mahndorf wohnen.

Die betroffenen Haushalte können sich direkt bei dem Stadt-und Landschaftspflegebetrieb Halberstadt (Herr Wald, Tel.: 03941-551810) melden. Sperrmüll und Hausrat, der durch das Wasser beschädigt wurden ist, wird dann von der Stala entsorgt.

Symbol Beschreibung Größe
Antrag zur Gewährung von Soforthilfen nach Hochwasserereignis
(c) Landkreis Harz
27 KB
HalberStadtwerke - Antrag auf Unterstützung
(c) HalberStadtwerke
0.4 MB
Presseinformation der Landesregierung zu Hochwasserhilfen
(c) Land Sachsen-Anhalt
0.1 MB

© Antonia Thiermann E-Mail

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