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Berliner Architekturstudenten arbeiten an Projekt zum alten Stadtbad in Halberstadt

[(c): Ute Huch]

Studierende der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Masterstudiengang Architektur Denkmalpflege, arbeiten derzeit an einem Projekt zum Thema „Bauen im Bestand“. Diese Aufgabe hat die knapp 30 jungen Frauen und Männer am Mittwoch (19. April 2017) nach Halberstadt in das alte Stadtbad in der Bödcherstraße geführt.

Es geht um Ideenfindungen für die Entwicklung und Nutzungsmöglichkeiten des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes - immer auch unter Betrachtung des Umfeldes. Dabei steht diese Aufgabe nicht dem kürzlich vorgestellten Nutzungsvorhaben des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Halberstadt für das Stadtbad entgegen. Es wird auch Kontakte zwischen einem der 14 Studententeams und dem Architekten Jörg Gardzella, der den Plan für das Diakonische Werk entwickelt hat, geben.

Die Beuth-Hochschule arbeitet seit Jahren - wie auch die Stadt Halberstadt - mit dem Kompetenzzentrum Stadtumbau Magdeburg zusammen. Einmal im Jahr steht dabei ein Projekt in Sachsen-Anhalt auf dem Studienplan - im vergangenen Jahr in Weißenfels und in diesem Jahr in Halberstadt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Kommunen bei der Ideenfindung für komplizierte Bauprojekte im Bestand zu unterstützen. 

Halberstadts Kontakt zum Kompetenzzentrum Stadtumbau Magdeburg entstand über das IBA-Projekt 2010 und ist nie abgebrochen. Dadurch entstand bereits vor mehr als einem Jahr der Kontakt zu der Hochschule in Berlin und die Idee einer Projektarbeit, in dessen Mittelpunkt das alte Stadtbad steht.   

Damit die Studierenden aus Berlin ein Gespür für die Stadt bekommen, gab es am Mittwoch zunächst eine Führung durch die Stadt und danach die erste Besichtigung des alten Hallenbades. Es wird weitere Folgetermine im Mai und Juni geben. Die 14 Teamarbeiten sollen am 24. Juli 2017 im Rahmen einer Abschlusspräsentation in Berlin vorgestellt werden. Dazu sind Vertreter der Stadt Halberstadt eingeladen

 

Bild: Studierende der Beuth Hochschule für Technik Berlin, Studiengang Architektur Denkmalpflege – Bauen im Bestand, im Foyer des alten Stadtbades in der Bödcherstraße. Begleitet wird die Projektarbeit durch Prof. Mara Pinari, Beuth Hochschule (4. von rechts), Alexandra Schubert, wissenschaftliche Mitarbeiterin (3. von rechts), und Till Fischer vom Kompetenzzentrum Stadtumbau in Magdeburg (2. von rechts)

 

 

 

 

 

© Michelle Meyer E-Mail

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