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Die neuen Gesichter der Stadt - Die Halberstädter Stadtführergilde wurde um acht engagierte Frauen und Männer erweitert

[(c): Nicole Huhn, Halberstadt Information]

Das Interesse nach dem öffentlichen Aufruf „Stadtführer gesucht“ im Dezember 2016 war groß: zwei Schnupperführungen hat die Halberstadt Information mit jeweils 25 Teilnehmern durchgeführt. Mehrere dutzende Informationsordner wurden ausgegeben. Inzwischen konnten acht Frauen und Männer erfolgreich ihre Prüfung ablegen und gehören fortan zur Halberstädter Stadtführergilde.

Eine von ihnen ist Sigrun Nent. Die 53-Jährige hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Gäste die Zeit während der Führung vergessen zu lassen. Sie sollen eintauchen in Geschichte, Sagen und anderes Wissenswertes der Stadt. „Es ist für mich ein Spaziergang durch eine Stadt, die für mich zur Heimat geworden ist. Ein Ausgleich zu meinem Büroalltag, bei dem ich viele Menschen mit jeder Menge lustigen, interessanten, wissenswerten Informationen durch die Stadt begleiten darf“, beschreibt Sigrun Nent ihren Einsatz als Stadtführerin.

Ursula Hilmer, erst seit wenigen Wochen Teil der Stadtführergilde, liebt es, die lange und interessante Geschichte seit der Gründung Halberstadts als Bischofssitz, darzustellen. „Nicht zu vergessen wie Halberstadt sich nach der Wende entwickelt hat. Das begeistert die Gäste sehr“, betont die 67-Jährige.

Nach fast 50 Jahren ist Burkhard Hoffmeister wieder in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Nun möchte er seinen Spaß an der Heimatgeschichte mit den Gästen der Stadt teilen: „Außerdem bleibt man durch die Stadtführungen immer in Bewegung und lernt viele neue Menschen kennen.“

Dass man gerade bei den vielen neuen Menschen auch die Stadtführungen dementsprechend anpassen kann, freut Hans-Joachim Kasten. Der 63-Jährige liebt die Dialoge, die sich während des Rundgangs ergeben und richtet sich bei der Führung gern nach den individuellen Wünschen der Halberstadt-Besucher.

Als privater Stadtführer war Hans Klamroth bereits seit vielen Jahren tätig. Sehr oft und gern hat er besuchenden Freunden, Bekannten und Verwandten seine Stadt gezeigt. Der 71- jährige Halberstädter freut sich jetzt über die Möglichkeit, die Spuren und Fakten der Stadtgeschichte auch Gästen aus Nah und Fern vorstellen zu können.

Gerade das Zusammenkommen mit vielen verschiedenen Menschen macht den Reiz des Stadtführer-Daseins auch für Christine Künne aus. Die 55-Jährige hatte den festen Vorsatz, im Ruhestand Stadtführerin zu werden. Den öffentlichen Aufruf verstand sie als Wink des Schicksals und bereut den Schritt nicht, neben ihrer Berufstätigkeit als Kellnerin Stadtführungen durchzuführen. „Ich liebe meine Stadt und ich freue mich, dass ich Touristen von den vielen Vorzügen Halberstadts überzeugen kann“, betont sie.

Ein Ziel haben alle Stadtführer gemein: sie möchten ihren Gästen Wissen vermitteln aber auch gleichzeitig das Interesse an der Stadt wecken, so dass der ein oder andere noch einmal wieder kommt, um die vielen Facetten Halberstadts weiter zu erkunden.

Die Halberstädter Stadtführergilde umfasst aktuell 25 aktive Mitglieder. Diese werden von der Halberstadt Information regelmäßig mit kultur- und tourismusrelevanten Informationen versorgt. Mehrere Fortbildungen zu unterschiedlichsten Themen werden pro Jahr angeboten. Außerdem lädt die Halberstadt Information zu Beginn eines Jahres zu einem gemeinsamen Treffen ein, bei dem das zurückliegende Tourismusjahr ausgewertet und neue Vorhaben und Projekte besprochen werden. Seit kurzem besitzt ein jeder Stadtführer einen Kulturpass. Mit diesem kann er alle kulturellen und kooperierenden Einrichtungen der Stadt kostenfrei besuchen. So können sich die „Gesichter der Stadt“ selbst stets über das kulturelle Leben Halberstadts auf dem Laufenden halten.

Die Stadtführer Halberstadts begleiten aber nicht nur Touristen durch die Domstadt. Auch immer mehr Einheimische nehmen das Angebot gern an, ihre eigene Heimatstadt etwas intensiver kennenzulernen. Ob mit der Straßenbahn, beim Romantischen Abendspaziergang mit Harzer Gaumenfreuden oder einer klassischen Stadtführung – die Fakten und Anekdoten, die die ausgebildeten Stadtführer vermitteln, erfreuen auch alte und neue Halberstädter.

© Dominic Borchert E-Mail

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