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„Village Stories“ - ein Musikprojekt der Kulturdörfer Europas

Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Harzsparkasse fördern das Projekt

[(c): Stadt Halberstadt, Pressestelle]

Das Netzwerk der Kulturdörfer Europas plant ein gemeinsames Chorprojekt „Village Stories“ das vom 1. bis 7. Oktober 2018 stattfinden und mit einer Aufführung im Nordharzer Städtebundtheater am 7. Oktober 2018 abschließen soll.

Die Ostdeutsche Sparkassenstimmung zusammen mit der Harzsparkasse hat diese Projekt mit Interesse aufgenommen und sich entschlossen, das internationale Musikprojekt zu fördern. Am 1.12.2017 um 10:00 Uhr soll dem Kulturdorfverein Schachdorf Ströbeck e.V. im Schachmuseum die Förderzusage offizielle überreicht werden. Dazu werden auch Vertreter des Kulturdorfnetzwerkes aus Frankreich (Mellionnec) und Griechenland (Paxos) anwesend sein. Sie sind die ersten Gäste, die an diesem Tag anreisen werden für eine Konferenz der Kulturdörfer vom 1. bis 4. Dezember in Ströbeck. Sicherlich wird die Förderung des gemeinsamen Projektes für die Konferenzteilnehmer ein freudiger Auftakt sein.

Das Netzwerk der Kulturdörfer Europas wurde 1999 gegründet, um auf die Probleme des ländlichen Raums aufmerksam zu machen und seine Bedeutung in Europa zu stärken. Das Netzwerk besteht aus elf Dörfer aus elf europäischen Ländern, zu denen auch das Schachdorf Ströbeck gehört.  Jährlich treffen sich die Kulturdörfer zu Konferenzen, Kulturaustauschen und Jugendcamps. Hinzu kommen weitere Themenprojekte wie die Seniorenbegegnungen zum „Lebenslangen Wandel“ oder das Kooperationsprojekt „Go and Do“, (Unterkunft und Verpflegung im Austausch für Freiwilligenarbeit im Dienst der Gemeinschaft des Gastgeberortes).

Das Projekt „Village Stories“ – „Dorfgeschichten“ ist aus den Eindrücken der aktuellen globalen Konflikte und der drohenden europäischen Spaltung entstanden. Das Projekt versteht die Welt als ein Dorf, bestehend aus verschiedenen Charakteren, Kulturen, Konflikten aber auch Gemeinsamkeiten und Freundschaften, so wie es die Kulturdörfer in 18 Jahren Netzwerkarbeit selbst erfahren haben. Traditionelle und neue Lieder, die dem Zuhörer Geschichten erzählen, sollen in besonderer Weise  die alltägliche Lebenswelt, die Kultur, die Gedanken und Gefühle der Menschen spürbar machen und das Fremde ins Vertraute wandeln.

Eine zentrale Rolle in der Liedersammlung, die mit „Village Stories“ präsentiert werden soll, nimmt die Komposition von Dimitra Trypani ein, die eine Dorfgeschichte des griechischen Kulturdorfes, der Insel Paxos, aufgegriffen und musikalisch verarbeitet hat. “Didimanes” (dt. „Zwillingsmütter“) erzählt von der ersten und zweiten Ehefrau eines Mannes, die nach dessen Tod gemeinsam das Kind der neuen Frau großziehen.

Von dieser Komposition inspiriert entstand die Idee zu „Village Stories“. Die Kulturdörfer sollen im Rahmen des Projektes auf Liedersuche gehen und somit gemeinsam einen Strauß europäischer Geschichten binden, der zeigt, wie die Gemeinsamkeiten die Unterschiede der Kulturen überwinden und die Menschen miteinander in Frieden und Gemeinschaft leben können.  Auch die Ströbecker werden dazu Lieder beitragen.

Vom 1.-7. Oktober 2018 soll eine gemeinsame Probenwoche stattfinden, die mit einer musikalisch, szenischen Aufführung von „Village Stories“ im Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt abgeschlossen werden soll.

Im Anschluss an die Aufführung soll für interessierte Zuschauer ein Gedankenaustausch mit den Mitgliedern der Kulturdörfer angeboten werden über die Bedeutung von und den Umgang mit kulturellen Unterschieden. Dabei können auch die Ströbecker von Ihren Erfahrungen berichten.

So hoffen die Kulturdörfer einen Denkanstoß setzten zu können für kulturelle Toleranz.

Zudem wird durch das Projekt in Sachsen-Anhalt eine Liedersammlung europäischer Geschichten entstanden sein, die auch in kulturwissenschaftlicher Hinsicht interessante Einblicke in die Lebenswelten und die musikalischen Traditionen Europas geben wird.

Kathrin Baltzer, Leiterin des Schachmuseums Ströbeck

 

FOTO:
(von links) Anne-Marie Ledily, Youenn Roumèas-Noel, Faye Lychnou, Marion Durand, Kathrin Baltzer, Udo Fraatz, Susanne Heizmann und Michel Balbot gehören zu den Akteuren des großen Chorprojektes der Europäischen Kulturdörfer 2018 in Ströbeck. Groß ist die Freude über die Förderzusage der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Harzsparkasse, die Werner Reinhard, Vorstandsvorsitzender der Harzsparkasse (2. von rechts), offiziell überbrachte.

Foto: Ute Huch / Pressestelle

04.12.2017 / Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle

© Jeannette Schroeder E-Mail

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„Village Stories“ - ein Musikprojekt der Kulturdörfer Europas

Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Harzsparkasse fördern das Projekt

[(c): Stadt Halberstadt, Pressestelle]

Das Netzwerk der Kulturdörfer Europas plant ein gemeinsames Chorprojekt „Village Stories“ das vom 1. bis 7. Oktober 2018 stattfinden und mit einer Aufführung im Nordharzer Städtebundtheater am 7. Oktober 2018 abschließen soll.

Die Ostdeutsche Sparkassenstimmung zusammen mit der Harzsparkasse hat diese Projekt mit Interesse aufgenommen und sich entschlossen, das internationale Musikprojekt zu fördern. Am 1.12.2017 um 10:00 Uhr soll dem Kulturdorfverein Schachdorf Ströbeck e.V. im Schachmuseum die Förderzusage offizielle überreicht werden. Dazu werden auch Vertreter des Kulturdorfnetzwerkes aus Frankreich (Mellionnec) und Griechenland (Paxos) anwesend sein. Sie sind die ersten Gäste, die an diesem Tag anreisen werden für eine Konferenz der Kulturdörfer vom 1. bis 4. Dezember in Ströbeck. Sicherlich wird die Förderung des gemeinsamen Projektes für die Konferenzteilnehmer ein freudiger Auftakt sein.

Das Netzwerk der Kulturdörfer Europas wurde 1999 gegründet, um auf die Probleme des ländlichen Raums aufmerksam zu machen und seine Bedeutung in Europa zu stärken. Das Netzwerk besteht aus elf Dörfer aus elf europäischen Ländern, zu denen auch das Schachdorf Ströbeck gehört.  Jährlich treffen sich die Kulturdörfer zu Konferenzen, Kulturaustauschen und Jugendcamps. Hinzu kommen weitere Themenprojekte wie die Seniorenbegegnungen zum „Lebenslangen Wandel“ oder das Kooperationsprojekt „Go and Do“, (Unterkunft und Verpflegung im Austausch für Freiwilligenarbeit im Dienst der Gemeinschaft des Gastgeberortes).

Das Projekt „Village Stories“ – „Dorfgeschichten“ ist aus den Eindrücken der aktuellen globalen Konflikte und der drohenden europäischen Spaltung entstanden. Das Projekt versteht die Welt als ein Dorf, bestehend aus verschiedenen Charakteren, Kulturen, Konflikten aber auch Gemeinsamkeiten und Freundschaften, so wie es die Kulturdörfer in 18 Jahren Netzwerkarbeit selbst erfahren haben. Traditionelle und neue Lieder, die dem Zuhörer Geschichten erzählen, sollen in besonderer Weise  die alltägliche Lebenswelt, die Kultur, die Gedanken und Gefühle der Menschen spürbar machen und das Fremde ins Vertraute wandeln.

Eine zentrale Rolle in der Liedersammlung, die mit „Village Stories“ präsentiert werden soll, nimmt die Komposition von Dimitra Trypani ein, die eine Dorfgeschichte des griechischen Kulturdorfes, der Insel Paxos, aufgegriffen und musikalisch verarbeitet hat. “Didimanes” (dt. „Zwillingsmütter“) erzählt von der ersten und zweiten Ehefrau eines Mannes, die nach dessen Tod gemeinsam das Kind der neuen Frau großziehen.

Von dieser Komposition inspiriert entstand die Idee zu „Village Stories“. Die Kulturdörfer sollen im Rahmen des Projektes auf Liedersuche gehen und somit gemeinsam einen Strauß europäischer Geschichten binden, der zeigt, wie die Gemeinsamkeiten die Unterschiede der Kulturen überwinden und die Menschen miteinander in Frieden und Gemeinschaft leben können.  Auch die Ströbecker werden dazu Lieder beitragen.

Vom 1.-7. Oktober 2018 soll eine gemeinsame Probenwoche stattfinden, die mit einer musikalisch, szenischen Aufführung von „Village Stories“ im Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt abgeschlossen werden soll.

Im Anschluss an die Aufführung soll für interessierte Zuschauer ein Gedankenaustausch mit den Mitgliedern der Kulturdörfer angeboten werden über die Bedeutung von und den Umgang mit kulturellen Unterschieden. Dabei können auch die Ströbecker von Ihren Erfahrungen berichten.

So hoffen die Kulturdörfer einen Denkanstoß setzten zu können für kulturelle Toleranz.

Zudem wird durch das Projekt in Sachsen-Anhalt eine Liedersammlung europäischer Geschichten entstanden sein, die auch in kulturwissenschaftlicher Hinsicht interessante Einblicke in die Lebenswelten und die musikalischen Traditionen Europas geben wird.

Kathrin Baltzer, Leiterin des Schachmuseums Ströbeck

 

FOTO:
(von links) Anne-Marie Ledily, Youenn Roumèas-Noel, Faye Lychnou, Marion Durand, Kathrin Baltzer, Udo Fraatz, Susanne Heizmann und Michel Balbot gehören zu den Akteuren des großen Chorprojektes der Europäischen Kulturdörfer 2018 in Ströbeck. Groß ist die Freude über die Förderzusage der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und der Harzsparkasse, die Werner Reinhard, Vorstandsvorsitzender der Harzsparkasse (2. von rechts), offiziell überbrachte.

Foto: Ute Huch / Pressestelle

04.12.2017 / Stadtverwaltung Halberstadt / Pressestelle

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